Zwei Debütanten auf der großen Bühne

Matthias Brändle und Philipp Ludescher wollen bei Österreich-Tour eine Talentprobe ablegen.

Mit Matthias Brändle (Elk) aus Hohenems und Philipp Ludescher (Vorarlberg Corratec) aus Röthis debütieren gleich zwei Vorarlberger bei der am Sonntag beginnenden 61. Österreich-Rundfahrt. Auf beide Ländle-Youngsters wartet eine anspruchsvolle Rundfahrt der Kategorie UCI 2. HC – eine Etappenfahrt der höchsten Kategorie – mit insgesamt 1204 Kilometern und zahlreichen Höhenmetern. Beide fahren bei rot-weiß-roten ProContinental-Mannschaften, die sich gegen die internationalen ProTour-Teams während der einwöchigen Rundfahrt zu behaupten haben. Ein Highlight ist für die beiden U-23-Fahrer die erste Etappe mit Start und Ziel in Dornbirn. “Es ist eine besondere Motivation, dass wir uns vor heimischem Pub­likum präsentieren können, wir hoffen auf viele Fans aus dem Ländle”, so der 22-jährige Ludescher, der während der Tour versuchen wird, bei einer Fluchtgruppe dabeizusein.

Der jüngste Starter

Auch Brändle, zugleich jüngster Starter des 178 Fahrer umfassenden Starterfeldes, hofft auf eine gute Rundfahrt. “Speziell auf der ersten Etappe will ich mich gut präsentieren. Meine Form war zuletzt gut. Der zweite Tag mit der Bergankunft in Kitzbühel und die darauf folgende Glockneretappe werden uns leiden lassen”, wirft der 19-Jährige einen Blick voraus. Die Vor- bereitung auf die heimische Rundfahrt verlief unterschiedlich. Ludescher nahm im Frühjahr an der Flandern- Rundfahrt teil und absolvierte zur Vorbereitung auf die Ö-Tour die Luxemburg- Rundfahrt. Brändle bestritt Rundfahrten in Spanien, Italien und Deutsch- land. zuletzt belegte er den dritten Rang im Zeitfahren bei der U-23-Rundfahrt in Thüringen und erreichte in der Gesamtwertung Rang fünf. Dieselbe Platzierung verbuchte er beim U-23-Rennen “Rund um Köln”. Mit seiner Tour-Generalprobe war Brändle gar nicht zufrieden. Bei der U-23-EM in Hooglede-Gits (Bel) erreichte er gestern im Zeitfahren mit 2:36 Minuten Rückstand auf den Sieger “nur” Rang 36. “Dies war defintiv eines der schlechtesten Rennen in meiner Karriere”, erklärte der Hohenemser.

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