Zwei Ausländer starben an Höhenkrankheit am Everest

©AP Photo/Tashi Sherpa
Erstmals seit der Wiederaufnahme der Expeditionen zum Mount Everest in diesem Jahr sind zwei Bergsteiger am höchsten Berg der Erde ums Leben gekommen. Ein Niederländer und ein Australier seien an Höhenkrankheit gestorben, sagte ein Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums am Samstag in Kathmandu.

Die Everest-Saison begann am 11. Mai, als die ersten Sherpas den 8.848 Meter hohen Gipfel erreichten. Im vergangenen Jahr waren alle Expeditionen abgesagt worden, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,8 große Teile Nepals und auch das Basislager des Mount Everest verwüstet hatte.

Einen Rekord feierte währenddessen die Nepalesin Lhakpa Sherpa: Als erste Frau erklomm sie den Everest zum siebten Mal. Am Freitag habe sie den Gipfel erreicht, berichtete die “Himalayan Times”. Die 42-Jährige, die in den USA lebt, hatte den Berg bereits sechsmal zwischen 2000 und 2006 bezwungen. Den Rekord bei den Männern hält ebenfalls ein Nepalese: Apa Sherpa erreichte den Gipfel bereits 21 Mal.

(APA/dpa)

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