Zuversicht statt Zeichen der Angst

Catering-Unternehmer Harald Otti blickt coronabedingt mit einigen Sorgenfalten auf die bevorstehende Veranstaltungssaison.

Vor einem Jahr, mitten in der zweiten Coronawelle, warnte Harald Otti vom MO Catering vor der aussichtslosen Lage seiner Branche. Schließlich wurde der Veranstaltern im März 2020 praktisch das Licht ausgeschalten. „Wir wussten bis Juni 2021 nicht, wie es weitergeht“, erinnert Otti am Donnerstag in „Vorarlberg live.“ Seitdem habe sich die Branche sehr auf den Herbst und ein Veranstalten unter den Coronabedingungen vorbereitet. Dementsprechend haben die Veranstalter bis vor Kurzem noch ohne Panik auf die aktuelle Coronasituation geblickt. „Wir haben Maßnahmen getroffen, haben 3G-Zonen eingerichtet und streng kontrolliert“, betont Otti. Nun fürchte die Branche, dass viele Veranstalter aufgrund wieder aufkommenden Panik angesichts steigender Inzidenzzahlen ihre Veranstaltungen wieder absagen. „Wir hatten absolut die Hoffnung, dass es eine tolle Saison wird, es wird so bleiben wie es ist“, räumt Otti ein. „In den letzten Tagen kommen vermehrt wieder Absagen von Weihnachtsfeiern und Jubiläumsfeiern. Die Sorgen sind sehr groß.“

"Haben immer schnell reagiert"

Diese Entwicklung treffe die Veranstaltungsbranche schuldlos, betont Otti. „Wir waren die, die immer schnell reagiert haben. Wir haben Maßnahmen getroffen, wir haben versucht, Infektionsketten zu unterbrechen“, betont Otti. Nun wisse wieder niemand, was auf einen zukommt. Diese Verunsicherung seiner Kunden durch fehlende Information klagt Otti an. Mit 2G könne jede Veranstaltung weiter stattfinden, verweist er auf die internen Kontrollen in seinem Betrieb: „Wir wollen den Leuten zeigen, es funktioniert.“ Es brauche Zeichen der Zuversicht, nicht der Angst, gerade in der und für die Gastronomie.

(red)

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