Zustand nicht weiter verschlechtert

Der Gesundheitszustand des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon hat sich nach Angaben von Ärzten nicht weiter verschlechtert.

Eine Sprecherin des Tel Hashomer-Krankenhauses bei Tel Aviv sagte am Montag, es gebe keine Veränderung zum Besseren oder zum Schlechteren. Der 78-Jährige liegt nach zwei Schlaganfällen seit Jänner im Koma.

Am Sonntag hatte das Krankenhaus mitgeteilt, die Nierenfunktion Sharons sei gestört und es habe sich Wasser in seinem Körper angesammelt. Auch im Gehirn seien Veränderungen der Zellstruktur festgestellt worden. Seine Familie befinde sich an seiner Seite.

Sharon war am 4. Jänner nach einem schweren Schlaganfall ins Koma gefallen. Seitdem hieß es, sein Zustand sei ernst, aber stabil. Einen ersten leichteren Schlaganfall hatte er im Dezember 2005 erlitten. Sein Stellvertreter Ehud Olmert hatte zunächst vorläufig die Amtsgeschäfte übernommen und war bei vorgezogenen Wahlen Ende März bestätigt worden.

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