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Zur Freude der Fischer: Leiblach wird renaturiert

©VOL.AT/Mayer
Die Leiblach in Hörbranz soll im Herbst 2019 renaturiert werden. Karl Hehle, Bürgermeister von Hörbranz erklärt, was genau umgesetzt wird.

Gewässerausbau, Abwasserleitungen und andere Eingriffe haben die Leiblach derart stark verändert, dass viele Fischarten keine ausreichenden Lebensbedingungen finden, einige Arten sind bereit ausgestorben. Erste Maßnahmen wurden bereits erfolgreich gesetzt und einige Fische, darunter die Bachforelle, der Strömer und die Seeforelle, sind wieder in den Bach zurückgekehrt. Am Samstag wurde der erste Schritt für die Renaturierung der Leiblach gesetzt: Im Bereich Unterhochsteg wurden die Fische mit einer Elektrofischergruppe entnommen und einige hunder Meter weiter oben wieder eingesetzt.

Grenzübergreifendes Projekt

"Es wird eine Flussmessstelle umgebaut", erklärt Karl Hehle, Bürgermeister von Hörbranz im VOL.AT-Gespräch. "Jede naturnahe Gestaltung ist natürlich zu begrüßen." Im Herbst 2019 wird an der Grenzbrücke beim Unterhochsteg der bestehende Sohlabsturz in eine ökologisch durchgängige Sohlrampe umgebaut. Bei den Renaturierungsmaßnahmen handelt es sich um ein grenzübergreifendes Projekt zwischen Vorarlberg und Bayern, involviert ist auch das Wasserwirtschaftsamt Kempten. Ausgeführt wird die Renaturierung durch die Seemeisterstelle Lindau.

Naturnahe Gestaltung wichtig

"Ursprünglich hat es die Ursache darin, dass die Brücke von Deutschland erneuert wird", gibt das Hörbranzer Gemeindeoberhaupt zu verstehen. Die Arbeiten an der Leiblach würden nun passenderweise im Rahmen der Erneuerung erfolgen. Auch wenn das Fischereirecht zu Deutschland gehöre, sei eine Renaturierung gewünscht: "Wichtig ist, dass der Raum naturraum erhalten wird, auch wenn es 'nur' zur Freude der Fischer ist."

(Red.)

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