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Zumtobel: Analysten erwarten schwächeres erstes Halbjahr

Einbrüche bei Nettogewinn gesehen
Einbrüche bei Nettogewinn gesehen ©VOL.AT
Die Analysten der Erste Group, der Raiffeisen Centrobank (RCB) sowie der Berenberg Bank erwarten für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ein weiterhin schwieriges Umfeld für den heimischen Leuchtmittelhersteller Zumtobel, der am kommenden Mittwoch seine Zahlen für das erste Halbjahr 2012/2013 präsentieren wird.

Die Konsensusschätzung für den Umsatz liegt mit 659,77 Mio. Euro zwar nur um 1 Prozent unter der Vorjahresperiode (666,80 Mio. Euro). Beim Nettogewinn rechnen die Spezialisten für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres jedoch mit schwachen 23,33 Mio. Euro, was einem Minus von 32 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum (34,30 Mio. Euro) entspricht.

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) wird durchschnittlich von den Analysten bei 61,45 Mio. Euro geschätzt. Das entspricht einem Minus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (69,40 Mio. Euro). Auch beim operativen Ergebnis (Ebit) erwarten die Analysten im Konsensus eine Reduktion um 24 Prozent auf 33,23 Mio. Euro (VJ: 43,60 Mio. Euro).

Probleme im Produktportfolio

Das habe vor allem mit schlechteren Absatzzahlen im Bereich der Komponenten zu tun, erklärt Analyst Franz Hoerl von der Erste Group. Hier habe Zumtobel im Bereich der LED-Leuchten noch kein großes Produktportfolio aufstellen können und habe auch Probleme im Produktportfolio von herkömmlichen Komponenten durchlebt, so der Wertpapier-Experte.

Der Technologiewechsel mit der Kannibalisierung der konventionellen Leuchten habe bei eben diesen eine rückläufige Tendenz zur Folge gehabt, sagt der Erste-Experte. Hingegen sei der LED-Trend mehrjährig und ließe auf ein höheres Wachstum im LED-Bereich erwarten, erklärt er. Für den Verlauf des Geschäftsjahres sei er zuversichtlich, dass sich die Umsätze stabilisierten, so Hoerl. Dennoch sei keine Rückkehr zur Profitabilität des Vorjahres zu erwarten.

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