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Zum Nachdenken und Schmunzeln anregend

Die 3c-Klasse präsentiert stolz die kreativen Ergebnisse.
Die 3c-Klasse präsentiert stolz die kreativen Ergebnisse. ©ME
Lingenauer Mittelschüler präsentieren ihre Kunstwerke im Sitzungssaal der Gemeinde Lingenau.
Schülerkunstwerke im Gemeindesitzungssaal

Lingenau. Erfreut zeigten sich die Schülerinnen und Schüler der 3c-Klasse der Mittelschule Lingenau über die Idee von Bürgermeisterin Annette Sohler den Sitzungssaal der Gemeinde ein wenig aufzupeppen. Gemeinsam mit Klassenvorständin und Kunstlehrerin Christine Meusburger wurde überlegt, mit welchen Themenbereichen sich Bürgermeisterin und Gemeindevertretung am häufigsten in Sitzungen beschäftigen. Aber auch Themen, die den Schülerinnen und Schülern wichtig erschienen, wurden in kurzer Zeit in neun Kunstwerke verpackt. So werden in den Bildern die Themenbereiche Verkehr, Bildung, Landwirtschaft und Umwelt, Vereinswesen, Bauwesen, Jugend, Finanzen, Gewerbe und Nahversorgung sowie Familie und Soziales aufgegriffen.

Bezug zur Gemeinde Lingenau

Jedes der Bilder ist so aufgebaut, dass im Hintergrund ein weißes Hauptsymbol zum jeweiligen Thema zu sehen ist. Im zweiten Schritt wurden weitere Symbole gestaltet, um die einzelnen Ressorts noch näher zu charakterisieren – immer im Bezug zur Gemeinde Lingenau. „Als drittes Gestaltungselement haben wir gemeinsam nach Sprüchen, Redensarten und Worten gesucht,

von denen wir denken, dass sie vielleicht in den Köpfen der Sitzungsteilnehmer oft unausgesprochen

herumschwirren, manchmal aber eventuell helfen könnten, Entscheidungen zu treffen, dass sie zum

Nachdenken anregen oder auch zum Schmunzeln bringen“, erläutert Christine Meusburger die Intentionen.

Alte Wege verlassen

Bewusst haben die jungen Künstler teilweise Worte gewählt, die vielleicht auch dazu animieren, alte Wege zu verlassen und manchmal auch etwas zu riskieren. Im Bild „Vereinswesen“ wurde das Motto „zsämmko“ des Bezirksmusikfestes 2020 in Lingenau verewigt, weil dies für die Nachwuchskünstler die Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit von Vereinen in einer Gemeinde sehr gut verkörpert. Auf dem Werk „Bildung“ sind zwei kleine Matheaufgaben zu finden, die von den Gemeindevertretern während langen Sitzungen als Auflockerung gelöst werden können. Und mit dem Spruch „Alte Kuh gar leicht vergisst, dass sie ein Kalb gewesen ist“ legen die Teenager den Gemeindemandataren ans Herz, ihre eigene Zeit als „junge Kälber“ nicht zu vergessen.

Fröhlich frecher Touch

Die wunderschönen, bunten Bilder geben dem Gemeindesitzungssaal einen fröhlichen, frechen Touch und regen besonders die Gemeindevertreterinnen und –vertreter mit den tollen Sprüchen zum Nachdenken und Diskutieren an. Anlässlich der Gemeindevertretungssitzung haben die Schülerwerke bereits sehr viel Lob erhalten. Ich bin mir sicher, dass auch zukünftige Gemeindebesucher die Gedanken der Schülerinnen und Schüler gerne mitnehmen und sich inspirieren lassen“, zeigt sich Bürgermeisterin Annette Sohler begeistert. ME

 

 

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