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Zum Meistertitel fehlen nur noch drei Siege

Drei Siege fehlt dem EHC Bregenzerwald noch zum Meistertitel
Drei Siege fehlt dem EHC Bregenzerwald noch zum Meistertitel ©VOL.AT/Steurer
Andelsbuch. Der EHC Bregenzerwald trifft im großen Finale der INL in der Best of Five Serie auf den slowenischen Klub Laibach. Zuerst spielt die Alfredsson-Mannschaft zweimal auswärts.

Die Wäder haben das schier Unglaubliche geschafft und sind in das Finale der INL eingezogen. Das Halbfinale war Dramatik pur. Zwei sehr starke Teams auf Augenhöhe standen sich gegenüber und lieferten Play-Off Eishockey pur. Es waren starke Spiele und beste Werbung für die 2. Österreichische Liga, die INL. Schlussendlich war die Kampfkraft, die Leidenschaft, der unbedingte Wille, der harte Einsatz und das große Herz der WÄLDAR entscheidend um diese starke und tolle Serie gegen den während der ganzen Saison überlegenen Tabellenführer, den EK Zell am See, zu gewinnen. Der ECB und der EK Zell am See haben sich diese Saison insgesamt 11 mal duelliert, der ECB konnte dabei 7 mal als Sieger vom Eis gehen und hat somit auch über die gesamte Saison gesehen eine positive Bilanz gegen die starken Zeller.

Ab sofort gilt der ganze Fokus nun dem Finale. Dies ist eine Art „Länderspiel“, geht es doch gegen den slowenischen Vertretet in der INL, gegen den HC Slavia Ljubljana. Die Serie beginnt morgen Samstag 19.30 Uhr mit einem historischen Moment für den Wälder Sport. Erstmals kämpft eine Wälder Mannschaft in einer Mannschaftssportart um  einen internationalen Titel in einer 2. höchsten Liga. Den inoffiziellen Titel des „österreichischen Meister“ hat das Team bereits inne.  Für den ECB ist es die erste Finalteilnahme seit der Saison 1998/99. Damals holte man sich den Vorarlberger Meistertitel und den Titel des Arlberg CUP Siegers der gleichbedeutend mit dem Aufstieg war. Noch nie erreichte man ein Finale in der zweiten österreichischen Liga. Diese Momente sollen alle Wäldar Fans, alle Getreuen, Zuschauer und jahrelangen Helfer genießen, ganz Eishockeyvorarlberg kann sich mit den Wäldern freuen und ist eingeladen den symphatischen Wäldern die Daumen zu drücken, mit Ihnen mitzufiebern und vor allem mit Ihnen mitzufeiern bei den entscheidenden Finalheimspielen am Osterwochenende.

Die Wäldar haben mit den Finalspielen am kommenden Wochenende ein Mammutprogramm. Es sind harte Spiele im Play-Off und  für die Wälder ist es Spiel Nummer 4 und 5 innert 8 Tagen oder 192 Stunden. Während Ljubljana bereits letzten Samstag den Aufstieg geschafft hat und eine Woche Zeit gehabt hat zu regenerieren und zu trainieren. Die Wälder haben sich jedoch entsprechend vorbereitet in diesen Tagen. Es gab ein gutes Regenerationsprogramm. Die Akkus sind wieder aufgeladen. Heute Freitag gibt es am Mittag noch ein Eistraining in Feldkirch, anschließend ist um 14.00 Uhr Abfahrt nach Slowenien.  

Die Mannschaft ist bis in die Haarspitzen motiviert und ist bereits den nächsten Schritt zu machen. Die Wäldar müssen gegen die Ljubjaner hochkonzentriert und fokussiert agieren. Man muss versuchen die Scheibe schnell in deren Rücken zu bringen und die eigene Geschwindigkeit nutzen.  Vor deren Tor muss viel Verkehr produziert werden, die Scheibe muss geradlinig zu deren Tor gespielt werden und hart hineingearbeitet werden.  Es werden zwei sehr harte Spiele auf Biegen und Brechen werden. Jetzt gilt es wieder die „Arbeitsklamotten“ anzuziehen und mit harter, ehrlicher und qualitätsvoller Arbeit das slowenische Team hinauszuarbeiten. Das Team hat das Rezept. Jeder Spieler muss seine Zutat in der richtigen Dosis einbringen dann wird das Menü schmackhaft werden und gelingen.  Jeder wird sich wieder in den Dienst der Mannschaft stellen. Das Team ist die Nummer 1. Mit den Wäldertugenden  und richtig starkem „Wäldarhockey“ wird das Team gemeinsam dieses große Ziel erreichen.  Unterstützung erhält das Team auch von den eigenen, grandiosen Fans. Über 50 Wäldar Fans machen sich morgen auf den Weg nach Ljubljana.

Das Team wird heute in Naklo (bei Kranij) übernachten. Morgen bekommt das Team in Ljubljana kein Eis, deshalb wird es ein WARM-UP Training am Vormittag in Kranij geben. Am Nachmittag reist die Mannschaft dann wie gewohnt zum Spiel an.

Neben den langzeitverletzten Antti Kauppila, Peter Eberle und Fabian Glanznig fehlt seit dem letzten Halbfinalspiel auch Hauser David mit einer Gehirnerschütterung. Ein Spieler ist erkrankt, sollte aber bis morgen wieder Fieberfrei sein. Ein weiterer Spieler wird Fit gespritzt. Für die anderen Blessuren ist Physiotherapeut Stefan Natter mit an Board.

Trainer Henrik Alfredsson:

„Ja das wird eine harte Serie. Wir haben heuer in Ljubljana noch nie gewinnen können. Wir müssen wieder und nochmals einen Schritt machen. Ich bin mir sicher dass unsere Mannschaft diesen Schritt machen kann und macht. Wir müssen morgen und am Sonntag richtige Männer am Eis sein, wahre Wälder. Das wird ein sehr, sehr harter Kampf werden. Wir kennen jedoch die Stärken und die Schwächen von unserem Gegner. Unser Team hat das richtige Rezept und wird dieses erfolgreich anwenden. Wir schauen auf uns und wollen vor allem unsere Stärken nutzen. Morgen gilt von der ersten bis zur letzten Sekunde harte Arbeit und Vollgas. Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen und immer schneller an der freien Scheibe sein. Ich freu mich auf die Serie, es ist einfach wirklich großer, großer Spaß das wir die Finalserie spielen dürfen. Die Zielsetzung ist klar, wir wollen das letzte Spiel der Saison gewinnen. Für dieses Ziel machen wir morgen den ersten Schritt.“

Obmann und Assistent Coach Guntram Schedler:

„Sportlich hat der Coach bereits alles gesagt. Wir trainieren gemeinsam seit 1. Mai. Das Team ist fit, wir sind bereit. Wir haben sehr viele positive Emotionen, diese werden die Spieler in die richtigen Kanäle lenken und uns beflügeln.

Es ist toll dass wir jetzt in die Finalserie starten. Auch für diese letzte Etappe haben wir uns ein Ziel gesetzt. Für dieses werden wir hart arbeiten, Wechsel für Wechsel, Spiel für Spiel. Wir werden all unser Herzblut investieren und Vollgas geben einfach „WÄLDARGAS“.  NEVER GIVE UP – WÄLDARHOCKEY!!!

Wir müssen jetzt nach Feldkirch umziehen, noch weiter von der Heimat weg. Im Prinzip spielen wir die gesamte Serie auswärts. Wir stehen noch enger zusammen und werden auch dies Meistern. Dieses Finale verpasst die Wälderhalle noch, beim nächsten muss sie bereit sein. Unsere jungen Spieler werden auch älter und die Kinder von heute sind die Helden von Morgen.

Ich möchte mich auch bei allen Bedanken die uns immer Unterstützen und allen Helfern und Funktionäre die auch diesen Umzug wieder bewerkstelligen. Es sind sehr, sehr viele Menschen die positive Energie, Leidenschaft und Arbeit für den Verein aufbringen. Alle zusammen geben das große Gesamtbild ECB. Ich habe ein Bitte, ganz Eishockey- und Sportvorarlberg möge uns die „Daumen drücken“. Mit der Energie aus dem ganzen Wald und aus ganz Vorarlberg werden wir auch diesen Schritt schaffen.

Am kommenden Wochenende wäre es sehr schön und toll wenn alle in die Vorarlberghalle nach Feldkirch kommen und unser Team unterstützen. Jeder Spieler gibt sein ganzes Herz für die Fans und die Zuschauer, für ganz Vorarlberg. Gemeinsam können wir alles erreichen.“

FINALE  1: Slavia Ljubljana – EHC Bregenzerwald

Samstag 23. März – Ljubliana 19.30 Uhr

Alle Wälder, ganz Vorarlberg unterstützen die symphatischen Wälder im Kampf um den Meistertitel. Gemeinsam schaffen wir es!!! Ein „Wintermärchen“ wird wahr

Finale mit „WÄLDARHOCKEY“ – NEVER GIVE UP – DA BIN ICH DABEI!!!

FINALE  2: Slavia Ljubljana – EHC Bregenzerwald

Sonntag 24. März – Ljubliana 17.00 Uhr

Alle Wälder, ganz Vorarlberg unterstützen die symphatischen Wälder im Kampf um den Meistertitel. Gemeinsam schaffen wir es!!! Ein „Wintermärchen“ wird wahr!!!

Finale mit „WÄLDARHOCKEY“ – NEVER GIVE UP – DA BIN ICH DABEI!!!

FINALE  3: EHC Bregenzerwald – Slavia Ljubljana

Samstag 30. März – Vorarlberghalle Feldkirch 19.30 Uhr

Alle Wälder, ganz Vorarlberg unterstützen die symphatischen Wälder im Kampf um den Meistertitel. Gemeinsam schaffen wir es Ein „Wintermärchen“ wird wahr!!!

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