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Zum Gedenken: August Vögel

Bludesch. Bereits bei seinem 80. Geburtstag am 27. Juni war August Vögel von seiner schweren Krankheit gezeichnet.

Knapp sechs Wochen später gab ihm eine große Trauergemeinde auf dem Bludescher Friedhof letztes Geleit. August hatte seinen unerbitterlichen Kampf um sein irdisches Dasein verloren und seine Seele dem Schöpfer zurückgegeben. August Vögel wuchs als drittes von insgesamt zehn Kindern von Katharina und August Vögel in Sulzberg auf. Gemeinsam mit drei seiner Schwestern verdingte er sich schon im Schulalter als landwirtschaftlicher Helfer in der Schweiz, um so das karge Familieneinkommen im elterlichen Haus zu entlasten. August fand dann als Traktorfahrer im Sägewerk Walter in Bludesch eine erste offizielle Anstellung und aus der Leidenschaft zu Motoren und Fahrzeugen entwickelte sich Berufung. Als Chauffeur bei Ausflugsfahrten hat sich August ein zweites Standbein aufgebaut. Seiner Fini Nussbaumer aus Sibratsgfäll, die er am 15. Juni 1961 zum Traualtar führte, wollte August ein Dach über dem Kopf bieten.

Familienunternehmen

In Bludesch an der Hauptstraße baute sich das Paar ein Eigenheim und startete gemeinsam ein Familienunternehmen. Das Bludescher Vögel-Imperium bekam zunehmend Dynamik und wuchs. Der Familie waren mit Herwig und Kurt zwei Söhne geschenkt, die mittlerweile bereits wieder mit ihren Familien im internationalen Vögel-Transport-Geschäft voll integriert sind. Mit der Aussiedlung des Transportunternehmens von der Walgau­straße nach Gais direkt an die Autobahn stand der Expansion der Firma Vögel Tür und Tor offen. Vom Einmann-Unternehmen wuchs Vögel zum größten Arbeitgeber in der Gemeinde Bludesch-Gais als verlässlicher Partner der Walgauer Großindustrie. Fleiß, Gespür für Investitionen und taktisches Verhandlungsgeschick zeichneten August Vögel in seinem Leben aus und waren für ihn Rüstzeug für den kontinuierlichen Firmenaufschwung. Die tatkräftige Unterstützung von Frau Fini und das Interesse der Kinder Herwig und Kurt trugen das ihre dazu bei. August Vögel hinterlässt ein bedeutendes Lebenswerk. Sein ganzer Stolz war jedoch immer seine Familie. Seinen Söhne Herwig und Kurt mit ihren Familien galt seine väterliche Zuneigung und seine Enkel Maria, Stefan, Ines, Christiane, Patrick und Marcel hatte er ganz besonders ins Herz geschlossen.

Leidenschaft Musik

Musik war für August so etwas wie Lebenselixier, sein goldener Humor half ihm zeitlebens über so manche Hürde hinweg. Keyboard und Akkordeon sind im Wohnzimmer nun verstummt. In der Garage warten die Oldtimer auf ihre “Politur”. Der “PS-Ritter aus Leidenschaft” hat seinen irdischen Führerschein abgegeben. Ehrendes Gedenken ist dem Verstorbenen gewiss.

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