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zum Gedenken an Rudolf Hulwa

Rudolf Hulwa
Rudolf Hulwa

Egg. Mit Oberlehrer Rudolf Hulwa hat die Hauptschule Bezau eine hochgeschätzte Lehrerpersönlichkeit verloren und seine Familie in Egg hat von einem liebenden Ehemann und Vater Abschied nehmen müssen.

Rudolf Hulwa wurde am 13. August 1956 in Bregenz als zweites Kind der Eheleute Mathias und Herta Hulwa geboren. Mit seinen Geschwistern Peter und Maria verbrachte er gute Kindertage in Egg. Nach seiner Ausbildung zum Lehrer an der Pädak Feldkirch  trat er seine erste Stelle als Sonderschul- und Sprachheillehrer 1977 in Langenegg an. Von 1980 bis 2004 unterrichtete er an der ASO in Egg, dann bis zu seiner Erkrankung als Oberlehrer für Sonderpädagogik an der Hauptschule Bezau. Rudolf war ein Lehrer mit Berufung, hoher Fachkompetenz und unendlichem Einsatz für seine Schüler. Eine gesunde Balance zwischen Autorität und Konsequenz gelang Rudolf vorbildlich.

Für alle die ihn kannten war Rudolf ein besonderer Mensch: tiefsinnig, ehrlich, offen, interessiert. Er war ein herausfordernder Gesprächspartner, hat Stellung bezogen, seine Werte eingebracht, konnte sich abgrenzen. Stets war seine wertschätzende Haltung spürbar. Rudolf konnte zuhören, beobachten, fragen. Er konnte Beziehung schaffen.

Wenn Rudolf von „seiner Angelika“ sprach, trat ein Leuchten in seine blauen Augen. Sie heiratete er 1980. Den beiden Töchtern Cornelia und Andrea bleiben die abendlichen Geschichten vom Däta und die Ausflüge und Wanderungen unvergesslich. Rudolf war ein Familienmensch. In seinem Eigenheim in Kammern, mit  seiner Familie, konnte er auftanken.

Fußball war seine Leidenschaft. Viele schöne Erlebnisse konnte er als aktiver Fußballer im FC Egg erleben. Sage und schreibe 300 Spiele hat er bestritten. Er rangiert an elfter Stelle der „Ewigenliste“. Aber auch nach seiner aktiven Zeit konnte man ihn oft am Fußballplatz antreffen.

Rudolf war musikalisch sehr begabt. Er konnte Leute mit seiner Gitarre, Ziehharmonika, Mundharmonika und Klavier unterhalten und er begeisterte sich stets für neue Lieder.

Und dann 28. Mai 2009: Gehirnblutung. Monate lang Krankenhaus mit Reha und Therapien. Eine schwierige Zeit für Rudolf, mit diesen Beeinträchtigungen zu leben, trotz der vorbildhaften Betreuung durch seine Frau und Unterstützung seiner ganzen Familie. Am 26. November endete sein Leben jäh mit einem tragischen Unfall im eigenen Haus.

Rudolfs Leben und Wirken hat viele Spuren hinterlassen. Nun hat er Ruhe und Frieden gefunden und wir werden ihm ein ehrenvolles Gedenken bewahren.

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