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Zum Gedenken an Anna Feldkircher

Andelsbuch. Am Mittwoch den 28. Oktober 2009 wurde Frau Anna Feldkircher zur letzten Ruhe beigesetzt. Die Verstorbene war Jahrgang 1917 und die Älteste von fünf Kindern der Familie Feldkircher. Im Rückblick auf ihr hochbetagtes Leben war sie alles andere wie auf Rosen gebettet. 1924 verstarb ihre Mutter und 1932 der Vater und so lag es an ihr die Mutterstelle für ihre Schwester und ihre drei Brüder zu vertreten.

Eine nicht zu schließende Kerbe schlug der Krieg in die Familie, als alle drei Brüder fielen. Ebenso im Tode voraus ging ihr vor einigen Jahren ihre Schwester Ilga.

1949 fand Anna in der Küche des Krankenhauses in Innsbruck einen Arbeitsplatz, den Sie bis 1980, nach Erreichung des Pensionsalters, inne hatte. In diesem Sinne war Anna eine gute Verbindungsperson für die Andelsbucher Patienten, die zu deren Familienangehörigen Nachricht über den Krankheitsverlauf geben konnte. Nach Beendigung der Dienstzeit fand Anna in ihrem Häuschen in ihrer alten Heimat, der Parzelle Buchen, den Pensionswohnsitz. Krankheitsbedingt zog sie später in das Vinzenzheim in Andelsbuch. Hier war sie 17 Jahre hindurch. Die letzten Jahre ihres dortigen Aufenthaltes, war sie ein totaler Pflegefall und wurde fürsorglich, mit viel Umsicht und liebevoller Betreuung bis zu ihrem Ableben bestens umsorgt.

Der Totengedenkgottesdienst wurde von H.H. Pfarrer Edwin Matt, H.H. Pfarrer Hiller und Magister der Theologie Karl Felder zelebriert. Die feierliche, musikalische Umrahmung hatte die Musikerfamilie Schulrat Hans und Rosalinde mit Tochter Sarah übernommen. In den Predigtworten kam die große Wertschätzung der Verstorbenen, die für die Mitmenschen stets ein offenes Herz hatte, zu Gehör. Kaum jemand ging aus ihrem Hause, ohne dass Anna nicht ein Krömle bereit hatte. Trotz vieler Lebenswiderwärtigkeiten meisterte sie mit frohem Herzen ihren Lebensweg. Sie war stets hoch geachtet und beliebt in ihrer nächsten Verwandtschaft, besonders bei ihren Neffen und Nichten war sie die gute Seele, der Geben stets ein großes Bedürfnis war. Letztlich war der Tod Erlösung eines langen und beschwerlichen Lebensabends. Im würdigen Nachruf von, ihrer nächsten Verwandten, Diplomkrankenschwester Brigitte Bechter, war die hohe Wertschätzung der Verstorbenen zu hören.

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