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Zuerst der Beruf und dann erst der Sport

Sarah Kainz hat in ihrer steilen Karriere schon vieles erreicht.
Sarah Kainz hat in ihrer steilen Karriere schon vieles erreicht. ©Thomas Knobel

Hohenemserin Sarah Kainz spielt im Tischtennis auch national eine bedeutende Rolle.

Hohenems. Zusammen mit Mannschaftskollegin Daniela Strauss (UTTV Lustenau) prägt die gebürtige Hohenemser Sarah Kainz seit Jahren den Tischtennissport auf Landesebene. Eine Profikarriere schließt das 27-jährige Aushängeschild aber definitiv aus und wird aufgrund ihres Studiums sportlich kürzer treten. Der Beruf hat Vorrang und der Sport rückt bei Sarah Kainz einwenig in den Hintergrund. Seit fast zwei Jahrzehnten betreibt die Studentin diese Sportart auf Amateurbasis, aber die bisherigen Erfolge können sich mehr als sehen lassen.

Wie fällt das Resümee der WM-Premiere aus?
KAINZ: Durch das verletzungsbedingte Fehlen der Nummer eins Jia Liu gab es mit der österreichischen Mannschaft nur den 24. Endrang in Moskau. Es wäre ein Platz unter den besten zehn Ländern möglich gewesen. Dennoch fiel der erste WM-Auftritt in Russland vor Kurzem vielversprechend aus und mit meinen gezeigten Leistungen durfte der Teamchef und meine Partnerinnen zufrieden sein. Die Atmosphäre und die Hallengröße waren auf alle Fälle sehr beeindruckend.

Wie sieht ihr bisheriger Rückblick auf die Karriere aus?
KAINZ: In meiner noch relativ sehr jungen Karriere waren schon großartige Erfolge dabei. Sowohl auf landesweiter als auch auf nationaler Ebene ist der Durchbruch längst geschafft, aber zur europäischen Spitze fehlt doch noch sehr viel. Die vier Medaillen bei österreichischen Staatsmeisterschaften und die mehrmalige Teilnahme an europäischen Nachwuchstitelkämpfen sprechen eine deutliche Sprache meiner Leistungsfähigkeit. Viele Starts und Topplatzierungen bei diversen internationalen Jugendturnieren in Spanien, Tschechien, Luxemburg und Portugal waren weitere Höhepunkte meiner steilen Karriere.

Warum stand die Traumkarriere schon einmal kurz vor dem Ende?
KAINZ: Der schwere Autounfall und der daraus resultierende viermonatige sportliche Ausfall waren der absolute Tiefpunkt meiner Laufbahn. Im Nachhinein hat mich dies jedoch mental noch stärker gemacht und hat neue frische Motivation geweckt.

Gibt es eine Profikarriere?
KAINZ: Nein. Nach Beendigung meines Studiums steht der Beruf im Vordergrund. Mit dem Einstieg demnächst ins normale Berufsleben spielt der Sport nur mehr die zweite Geige. Aber meine Form und Qualität sollte nach wie vor reichen um österreichweit eine bedeutende Rolle zu spielen.

ZUR PERSON
Sarah Kainz
Beruf: Studentin
Geboren: 16. Mai 1983
Familie: ledig
Wohnort: Hohenems
Verein: UTTV Lustenau
Größte Erfolge: vierfache Teilnahme an Nachwuchs-Europameisterschaften, Staatsmeistertitel im Doppel 2004, zweifache Bronzemedaillengewinnerin bei nationalen Titelkämpfen im Doppel und Mixed 2010, mehrfache Landesmeisterin im Einzel, Doppel und Mixed, Teilnahme Tischtennis-Team-Weltmeisterschaften 2010 in Moskau
Sportart: Tischtennis
Disziplin: Einzel, Doppel, Mixed
Lebensmotto: Nit lugg lo – carpe diem
Hobbies: Tennis, Lesen, Reisen, Klavier spielen, Tischtennis

(Quelle: Meine Gemeinde – Thomas Knobel)

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