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Zu kleine Stadien: Kein ÖFB-Teamspiel mit David Alaba in Vorarlberg möglich

Das Österreichische Fußballnational-Team wird auch in Zukunft nicht in Vorarlberg spielen.
Das Österreichische Fußballnational-Team wird auch in Zukunft nicht in Vorarlberg spielen. ©APA
Bregenz, Wien - Nach dem unglücklichen aber vielversprechenden Auftakt gegen Deutschland freuen sich auch die Vorarlberger Fans auf die weiteren Spiele der österreichischen Nationalmannschaft. Aus Vorarlberger Sicht stehen leider auch in Zukunft die Chancen für ein  Länderspiel im "Ländle" schlecht, obwohl im westlichsten Bundesland noch nie eines stattgefunden hat. Warum eigentlich nicht?
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Ein Länderspiel in Vorarlberg scheitert an der Tauglichkeit der Stadien. Der Österreichische Fußballbund (ÖFB) hat einen eigenen internen Stadionanforderungskatalog für Länderspiele. Darin sind sämtliche Bedingungen aufgelistet, die ein Stadion erfüllen muss, um ein A-Länderspiel ausrichten zu können. „Diesbezüglich ist unter anderem eine Netto-Sitzplatzkapazität von 15.000 Zuschauern von Nöten, die aktuell kein Vorarlberger Stadion zu erfüllen imstande ist. Entsprechend wird es in naher Zukunft leider kein A-Länderspiel in Vorarlberg geben können“, informiert Bernhard Neuhold vom ÖFB. Er führt weiter aus, dass sich der ÖFB bewusst sei, „gerade im Westen zahlreiche treue und begeisterungsfähige Fans der Nationalmannschaft zu haben“. Deshalb hätten 2012 auch zwei Spiele in Innsbruck stattgefunden.

VFV wäre interessiert

Für den Vorarlberger Fußballverband und dessen Geschäftsführer, Horst Elsner, wäre ein Länderspiel in Vorarlberg sehr interessant. Den Bau eines Vorarlberger Stadions mit einer Kapazität von etwa 15.000 bis 20.000 Zuschauern hält Elsner allerdings für unrealistisch, da dieses höchstens ein- oder zweimal pro Jahr ausgelastet werden könnte. Elsner verweist auch auf die Diskussion um ein Landesstadion, die in den vergangenen Jahren immer wieder geführt wurde. Ein solches Landesstadion könnte eventuell den geforderten ÖFB-Stadienanforderungen entsprechen.

ÖFB hat höhere Ansprüche als UEFA

Während die UEFA für Qualifikationsspiele Stadien der UEFA-Kategorie-III vorsieht, hat der ÖFB seine eigenen Richtlinien. Die UEFA fordert eine Stadionkapazität von mindestens 4.500 Zuschauern bei Kategorie-III-Stadien, bei der ebenfalls alle Plätze Sitzplätze sein müssen. Der ÖFB stellt diesbezüglich mit 15.000 Sitzplätzen allerdings höhere Ansprüche. Aber selbst die in Betracht kommenden Stadien in Bregenz, Altach und Lustenau würden den Ansprüchen der UEFA-Stadionkategorie III nicht entsprechen. Dies liegt nicht an der geforderten Kapazität, sondern daran, dass nur Sitzplätze vorhanden sein dürfen und dass weitere infrastrukturelle Kriterien nicht erfüllt werden. Vorstellbar wäre, dass bei einem Aufstieg eines Vorarlberger Erstliga-Klubs dessen Spielstätte an die UEFA-Stadionkategorie III angepasst wird. Allerdings müssten dann nach ÖFB-Regularien 15.000 Sitzplätze geschaffen werden, um ein A-Länderspiel in Vorarlberg zu ermöglichen. Eine Ausnahmegenehmigung scheint daher eher unwahrscheinlich, auch wenn der Gegner Färöer heißen würde.

Länderspiele im Überblick

Seit dem 1. Länderspiel vom 12. Oktober 1902 hat die Österreichische Nationalmannschaft 713 Länderspiele bestritten. Seit 1968 fanden 53 dieser Spiele in den Bundesländern statt, die restlichen in Wien und im Ausland, keines in Vorarlberg. Aber auch die Bundesländer Burgenland und Niederösterreich konnten bislang kein Länderspiel veranstalten. Am meisten Spiele in den Bundesländern konnte die Steiermark mit 17 ausrichten, gefolgt von Salzburg mit zehn, Oberösterreich und Tirol mit neun und Kärnten mit acht.

Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien

Das Österreichische Fußballnationalteam spielt im Rahmen der WM-Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien in Gruppe C am Freitag gegen Kasachstan in Astana. Am darauffolgenden Dienstag (16. Oktober) ist Kasachstan um 20.30 Uhr im Wiener Ernst Happel Stadion zu Gast. Kasachstan hat seine beiden Auftaktpartien gegen Irland und Schweden verloren und ist momentan auf dem vorletzten Gruppenplatz. In der FIFA-Weltrangliste belegt Kasachstan den 147. Platz. Österreich liegt auf Platz 59. Aufgrund dieser Ausgangslage und dem Ziel der WM-Qualifikation müssen aus den beiden kommenden Spielen sechs Punkte mitgenommen werden. Österreich hatte trotz eines guten Spiels die Auftaktpartie in Wien gegen Deutschland mit 2:1 verloren.

(VOL.AT)
 

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