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Ziemlich sommerlich und ziemlich grandios

©Matthias Rhomberg
Ein Festival-Opening voller Sexiness, Glitzer, Herz und mexikanischen Cochones. Vor ausverkaufter Halle läuteten Bilderbuch am 07.07. den Aufbruch ins poolbar-Festival 2016 ein.

Dispatch (ebenso ausverkauft) und Molotov machten das Eröffnungswochenende noch heißer und noch grandioser. Das Reichenfeld-Areal verwandelte sich an diesem ersten poolbar-Wochenende in einen urbanen Park. Feschm`markt, Open Air Kino und Jazzbrunch lockten zahlreiche Besucher, trotz tropischer Hitze, ins Grün zum Verweilen mit Familie und Freunden. Beim „Ottakringer Kistlsingen“ konnten alle Musikbegeisterten selbst auf der Brutkasten-Bühne stehen und zeigen was sie zu bieten haben. Mit dem Freibad-Konzert verwöhnten KIN ihre Zuhörer und die DJ Parade ließ alle tanzen.

Bilderbuch Neuigkeiten

»Habt ihr noch Energie? Und wollt ihr mehr?« – Bilderbuch sind krass, cool und perfekt eingespielt. Mit Glitzer, großartigem Licht und goldigem Proletensound ging es hoch hinauf. Die gekonnte Arroganz beflügelte die Festivalbesucher und riss sie mit. Frontmann Maurice plauderte sogar noch den Titel des nächsten Albums aus: Magic Life soll es heißen und Luxusbegehren abdecken.

Dispatch verfallen

Von neuen bis zu Langzeit-Fans, die alle Songs lautstark mitsingen konnten und natürlich auch jene, die ganz verblüfft am 08.07. im Publikum standen und sich fragten, warum diese Band an ihrem Radar bisher vorbeigegangen war. Alle kamen auf ihre Kosten. Verliebt in Feldkirch hätten Dispatch gerne noch länger bleiben wollen, sagten sie.

Molotov – solide und voller Kraft

Frontmann Tito Fuentes wirkte in seiner Erscheinung wie ein Matador, der sich der Menge stellt und Vollgas gibt. Was er am 09.07. auch tat. Und das nicht zu kurz. Es wurde laut und zwar so richtig. Mexiko hat eine gewaltige Stimme und hat einiges zu sagen.

Besuch im „poolbar-Village“

Als wäre man in einem neu aufgebauten Dorf mitten in Feldkirch. So kam es den Festival-Besuchern am Außengelände des poolbar-Festivals vor. Dort stehen nämlich die Holzmodule und bilden neuen Raum und neue Blickwinkel auf und rund um das alte Hallenbad in Feldkirch. Die schlau durchdachten Holzkonstruktionen bringen die notwendige Infrastruktur unter und sehen zudem noch gut und einladend aus. Gemütliche Sitzplätze, Bar und Kulinarik sowie Platz für Kunst gibt es da. Die Street-Art-Künstler Boicut und Peter Phobia gestalteten eine großflächige Wand in Kooperation mit Absolut Vodka – superfancy im Miami-Vice-Style. Der 22-jährige Künstler Moheb Karem aus dem Irak (Bagdad) nimmt alle Besucher mit seiner Ausstellung im Holztunnel zum Aufbruch mit.

Aufbruch in Woche Zwei

Die musikalische Palette des poolbar-Festivals wird am 14.07. mit afrikanischen Klängen gemixt mit elektronischen Beats reicher. The Very Best kombinieren zarte DJ-Beats mit traditioneller Musik aus Malawi. Endlich wird auch der afrikanische Kontinent popmusikalisch besser greifbar.

Travis beglücken die Menschheit schon seit den 90ern mit sonnigem Britpop und melodischem Indie-Sound. Das Geheimnis der Band liegt gewiss darin, dass sie schon damals keiner Strömung folgen wollten, sondern einfach nur gute Songs machen, die auch Jahrzehnte später noch gerne gehört werden. Am 15.07. kann man sich am poolbar-Festival selbst davon überzeugen. Schmieds Puls (Solo) supportet Travis mit ihrer virtuosen wandelbaren Stimme.

Gewohnt guter Sound trifft bei OK Kid auf kritische Haltungen zum alltäglichen Wahnsinn. Sie kommen am 16.07. mit friedlichen Absichten und wollen uns den Spiegel vorhalten über sinnlose Ungerechtigkeiten. Mitbringen werden sie gleich zwei Support-Bands: Panda Lux und Mavi Phoenix.

Freibad, DJ Parade und Liechtensteiniade

Mit seiner ersten EP „Alles Gute“ spielt Faber – der laut Die Zeit „vielversprechendste Newcomer der Schweizer Popszene“ – im Freibad auf und wünscht uns gleichzeitig nur das Beste und zum Teufel. Die DJ Parade bespielen – wie immer bei freiem Eintritt – My Generation vs. Your Generation und Richard Judge, der als Geheimtipp zählt. Naja, geheim ist es eigentlich nicht, dass er großartig ist – spätestens seit seinem Megahit “Show me Love” gemeinsam mit Robin Schulz. Kultur am Sonntag: Bei der Liechtensteiniade und dem Jazzbrunch kann die Kultur gelebt werden.

Neben den namhaften Headlinern spielen zahlreiche, nicht weniger feine, Bands und DJs auf. Ein Blick ins ausführliche Programm lohnt sich, weil viele Acts bei freiem Eintritt besucht werden können und das Rahmenprogramm im alten Hallenbad, im Reichenfeld um im Pförtnerhaus in Feldkirch starkes bietet. Ganz neu ist die Craft Bier Convention „CraftFeld“. Das Brauwerk, die Kreativbrauerei Wiens, bringt die spannendsten Biere und Köpfe der österreichischen Kleinbrauer-Szene nach Vorarlberg und lädt zum Degustieren, Plaudern, Staunen und Genießen ins Pförtnerhaus ein.

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