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Zettelwerk, Internet: Schulen bereiten Schließungen vor

Kornelia Schlatter-Wittwer, Direktorin der Volksschule Schruns
Kornelia Schlatter-Wittwer, Direktorin der Volksschule Schruns ©VN
Ab Montag sollen AHS-Oberstufen und berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS) den Unterricht auf E-Learning umstellen, ab Mittwoch auch Kinder und Jugendliche unter 14 bis Ostern möglichst zuhause lernen.
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Die Schulen bereiten sich nun auf die Schließungen vor: Schüler bekommen Bücher zur Lektüre mit, es werden Arbeitspläne vorbereitet, Lernmaterial kopiert, Online-Kurse gesichtet.

Bildungsminister gab Details zu Schulschließungen bekannt

Bildungsminister Heinz Faßmann informiert am Donnerstag über die weitere Maßnahmen wegen Corona-Krise im Schulbereich. Mit dem Einstellen des Unterrichts an den Schulen ab Montag (Oberstufen) bzw. Mittwoch (Rest) finden auch keine Prüfungen und Schularbeiten statt. Stattdessen sollen die Schüler wo möglich auf E-Learning umsteigen bzw. von den Lehrern vorbereitete Übungsaufgaben bearbeiten. Die Frage der Zentralmatura ist noch nicht gelöst.

"Das holen wir auf"

Kornelia Schlatter-Wittwer, Direktorin der Volksschule Schruns in Vorarlberg, geht die Aufgabe gelassen an. "Drei Wochen, das holen wir auf. Das ist zu schaffen", betonte sie im APA-Gespräch. Bis kommenden Dienstag werden Arbeitspläne für die Kinder erarbeitet, die sie dann samt Lernmaterial mit nach Hause bekommen. Diese Pläne werde man vermutlich im Verlauf der dreiwöchigen Schulsperre irgendwann austauschen und die Schüler mit neuem Material versorgen müssen. Das könne aber eventuell auch über das Online-Portal passieren, über das man ohnehin mit den Eltern im Kontakt ist.

Auch Eltern gefordert

Ob der Heimunterricht gelingt, hängt bei den Volksschülern laut Schlatter-Wittwer freilich stark von den Eltern ab. "Die Kinder kennen die Arbeit mit Plänen, aber bei Arbeitsmaterial für drei Wochen kann das nur über die Eltern funktionieren." Wenn Familien diese Unterstützung nicht leisten können, könne es durchaus auch vorkommen, dass Kinder in den drei Wochen nichts lernen. Auch in diesem Fall plädiert sie aber dafür, gelassen zu bleiben. Das könne aufgeholt werden.

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(APA)

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