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Zellhofer muss Altach verlassen

Eine Ära geht zu Ende
Eine Ära geht zu Ende ©vn-neue
Knalleffekt bei unserem Fußball-Bundesligisten: Der langjährige Geschäftsführer Sport muss nächsten Sommer gehen, berichten die "VN". Möglicherweise geht aber auch alles viel schneller.
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Eine große Ära geht zu Ende. Der 59-Jährige Georg Zellhofer wird nach sechs Jahren den SCR Altach verlassen. Sein Vertrag, der im Sommer endet, wird nicht verlängert. Ein neuer Sportdirektor soll Altach in die Zukunft führen, geht aus einem Bericht in der aktuellen "VN"-Ausgabe vom 27. September hervor.

Dem nicht genug: Möglicherweise geht alles auch viel schneller. In Altach arbeitet man gegenwärtig an einem viel schnelleren Ende. Sollte es in den nächsten Tagen zu einer Einigung zwischen Zellhofer und dem Klub kommen, geht der Zellhofer-Abschied schon in den nächsten Tagen über die Bühne. Hintergrund für die Eile: Der neue starke Sportmanager des Bundesligisten, aus dessen Namen Altach noch ein Geheimnis macht, soll sich schon in der kommenden Winter-Transferzeit um sportliche Verstärkungen für die Rheindörfler kümmern.

Trainer-Fehlgriffe

Inoffizieller Grund für die Zellhofer-Demission dürfte aber auch dessen verfehlte Trainer-Politik der letzten Jahre gewesen sein. Sowohl bei Martin Scherb als auch Klaus Schmidt oder Werner Grabherr hatte Zellhofer kein goldenes Händchen. Letztes Jahr musste man zudem lange Zeit gegen den Abstieg kämpfen. Erst mit Alex Pastoor kam die Wende. Mittlerweile hängen die Altacher aber schon wieder unten fest.

Der SCR Altach ist zurzeit Tabellenneunter und wird wohl im Frühjahr erneut im Abstiegs-Playoff der Bundesliga gegen den Fall in die zweite Liga kämpfen müssen.

Entscheidung steht schon seit einigen Wochen fest

Dem 59-jährigen Niederösterreicher, der seit sechs Jahren den Altachern die Treue hält und bereits 2009 den SCRA als Cheftrainer 14 Spiele lang betreute, soll schon seit einigen Wochen über die Absichten Altachs bescheid wissen. Bereits kurz nach dem Sommer-Transferende soll Zellhofer gewusst haben, dass sein Kontrakt nicht verlängert wird. An die Öffentlichkeit kam diese Entscheidung aber erst jetzt.

Zellhofer hat viel erreicht

Die Trennung zwischen Klub und Zellhofer sei einvernehmlich erfolgt, heißt es in dem Bericht. Zu groß waren seine Verdienste (Europacup-Teilnahme, beste Saison-Endplatzierung eines Vorarlberger Vereins in der Bundesliga-Geschichte, Transfers wie Dimitri Oberlin oder Nikola Dovedan) unter dem Strich in seiner letztlich sehr erfolgreichen Ära.

Der SCRA steht seit Anfang des Jahres unter der Führung von Präsident Peter Pfanner und Vizepräsident Werner Gunz. Beide gaben bei ihrem Antritt bekannt, Altach mit neuen Strukturen in eine bessere Zukunft führen zu wollen. Dazu gehört offenbar auch ein neuer Geschäftsführer Sport.

Ihre Meinung zu Zellhofer

(Red.)

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