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Zeichen gegen Fremdenhass: "Schrei nach Liebe" erobert Songcharts

"#AktionArschloch" katapultiert "Schrei nach Liebe" von den Ärzten wieder auf Platz 1.
"#AktionArschloch" katapultiert "Schrei nach Liebe" von den Ärzten wieder auf Platz 1. ©APA
Der 22 Jahre alte Anti-Neonazi-Song "Schrei nach Liebe" von den Ärzten ist nach Angaben von Marktforschern am Wochenende auf Platz eins der deutschen Songcharts gestürmt. Kurioser Nebeneffekt: Die Suchanfragen auf Google nach dem Wort "Attitüde" häufen sich.
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Das 1993 erstmals veröffentlichte Lied wurde von der “#AktionArschloch” gepusht. Sie hatte es zu ihrem Ziel erklärt, “Schrei nach Liebe” als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit wieder in die Charts zu bringen. Die Marktforscher von Media Control, die die Mega Charts veröffentlichen, sprachen in einer Mitteilung vom “Chart-Revival des Jahres”.

Die offiziellen deutschen Single-Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Der Marktforscher berichtete ebenfalls, “Schrei nach Liebe” führe nach dem Wochenende (Freitag bis Sonntag) die Trends an. Kein Song sei 2015 binnen einer Woche bisher häufiger heruntergeladen worden.

Suchanfragen nach “Attitüde” häufen sich

Dabei bringt das plötzliche Comeback einen recht kuriosen Nebeneffekt mit sich: Auch an Google ging das Revival nicht spurlos vorbei. Dort haben sich nicht nur die Suchanfragen zu “Schrei nach Liebe” vervielfacht, auch die Suchen nach dem Wort “Attitüde” haben sich verdreißigfacht. Heißt es doch in “Schrei nach Liebe”: Alles muss man dir erklären, weil du wirklich gar nichts weißt. Höchstwahrscheinlich nicht einmal, was Attitüde heißt”. (dpa/red)

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