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Zehntausende Siedler protestieren in Jerusalem

Nach dem Nahost-Friedensgipfel in Akaba haben in Jerusalem mehrere Zehntausend jüdische Siedler aus dem Westjordanland gegen die Umsetzung des Fahrplans demonstriert.

Der Plan sieht den Abbau illegaler Siedlungen vor. Nach Einbruch der Dunkelheit zerstörte die israelische Armee bei Rafah an der Grenze zwischen Gazastreifen und Ägypten nach palästinensischen Angaben mit einer Planierraupe drei Häuser.

Ein Armeesprecher teilte mit, die Soldaten hätten einen Tunnel gesucht, mit dem Waffen aus Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt würden. Die Operation habe auf von Israel kontrolliertem Gebiet stattgefunden.

In Akaba hatten am Mittag Israelis und Palästinenser den Friedensprozess für den Nahen Osten neu angestoßen. Mit einer Absage an Hass und Gewalt sowie dem Versprechen zur Auflösung jüdischer Siedlungen erfüllten der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas und der israelische Regierungschef Ariel Sharon am Mittwoch wesentliche Forderungen der jeweiligen Gegenseite. US-Präsident George W. Bush, der an dem Gipfel in Jordanien teilnahm, sprach jedoch von einem noch langen und beschwerlichen Weg.

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