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Zehntausende bei Diana-Gedenkkonzert

"Wir wollen Diana feiern und ihr Lebenswerk", sagte Prinz William. Deshalb sei das Konzert auf den 1. Juli gelegt worden, Dianas Geburtstag.

Zehntausende Fans sind am Sonntag für das große Popkonzert mit etlichen Stars zum Gedenken an Prinzessin Diana in Londons neues Wembley-Stadion geströmt. Hunderte Polizisten sicherten das Großereignis ab, nachdem am Vortag in ganz Großbritannien wegen versuchter Autobombenanschläge die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen worden war. Trotz Verzögerungen durch gründliche Personenkontrollen herrschte im Stadion schon vor Beginn des seit Wochen ausverkauften Superstar-Konzerts gute Laune.

„Wir wollen Diana feiern und ihr Lebenswerk“, sagte Prinz William. Deshalb sei das Konzert auf den 1. Juli gelegt worden, Dianas Geburtstag. Die Prinzessin wäre jetzt 46 Jahre alt geworden. Die Show sollte bis in den späten Abend dauern und für Millionen von TV-Zuschauern live übertragen werden. Dianas Söhne, die Prinzen William (25) und Harry (22), hatten das Gedenkkonzert für ihre Mutter organisiert, die am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben gekommen war.

Sie haben dafür Stars wie Elton John, Rod Stewart und Duran Duran eingeladen, die zu den Lieblingsmusikern Dianas gehörten und die Prinzessin seinerzeit persönlich kennen gelernt hatten. Zugleich erfüllten sich die Prinzen eigene Musikwünsche mit Stars, die erst nach dem Tod ihrer Mutter bekannt wurden. Dazu gehörten Lily Allen, Kanye West, Pharrell Williams und Joss Stone.

Dianas Ex-Ehemann, der Prinzenvater Charles, sei nicht direkt eingeladen worden, hieß es in Kreisen der Veranstalter. Er und weitere “ältere“ Mitglieder der königlichen Familie würden stattdessen am 31. August an einem Gedenkgottesdienst mit William und Harry für Prinzessin Diana teilnehmen. „Das Konzert ist eher als eine Sache für die Jugend angelegt“, erklärte eine Vertraute der Prinzen.

Mit großer Spannung wurde erwartet, ob der Superstar Elton John nicht doch noch einmal die legendäre Diana-Version von „Candle In The Wind“ aufführen würde. John sollte das Konzert nicht nur eröffnen, sondern auch das Finale gegen 23.00 Uhr deutscher Zeit bestreiten. Die Aufführung der Diana-Version sei „eine persönliche Bitte von uns“ gewesen, hatte zuvor Prinz Harry in einem Interview des Senders BBC gesagt.

John ließ jedoch wissen, er wolle sich an das halten, was er 1997 erklärte habe – einmal und nie wieder würde er „Candle In The Wind“ mit der auf Diana umgeschriebenen Anfangszeile „Good bye England’s Rose“ vortragen. Er hatte diese Version seines Welthits zur Trauerfeier für die Prinzessin gesungen. Das Lied, das sich in der Ursprungsfassung auf Marilyn Monroe bezieht, war dadurch zur Hymne für die Prinzessin geworden.

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