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Zehn Klubs noch im Aufstiegsrennen, Lauterach der Gejagte

©Paulitsch
Der Kampf um mögliche fünf Aufstiegsplätze in der Landesliga kann beginnen. Acht von zehn Anwärtern war schon einmal in der Viertklassigkeit.

Gleich zehn Teams kämpfen um den Aufstieg, drei um einen Relegationsplatz und Schlusslicht Bludenz wird sich wohl schon mit dem Abstieg auseinandersetzen müssen. Mit Spitzenreiter Lauterach, Nenzing, Lochau, Feldkirch, FC Lustenau, Schwarzach, Koblach und Thüringen bringen gleich acht von zehn Mannschaften Erfahrung aus der höchsten Spielklasse des Landes mit und hoffen insgeheim auf den Aufstieg. Die ersten zehn Teams sind nur durch zwölf Punkte getrennt, vom Vierten Feldkirch zum zehnten Thüringen sind es lediglich fünf Zähler. Möglicherweise hat ein Quintett die Chance auf den Aufstieg. „Ziel war von Anfang an die sofortige Rückkehr in die Vorarlbergliga. Wir haben es selbst in der Hand“, sagte Lauterach-Obmann Norbert Heimpel zum bevorstehenden Titelkampf. Elf Spieltage in Folge ist Topfavorit Lauterach nun an der Tabellenspitze und neun Kicker verfügen im Team von Trainer Thomas Bayr über Erfahrung in der Westliga. Erstmals steht auch Stephan Kirchmann der Hofsteigtruppe als Spieler zur Verfügung, sodass noch mehr Ruhe und Stabilität in der Defensive herrscht. „Wir gehören schlicht und einfach in die Vorarlbergliga und daran führt kein Weg vorbei“, meinte Nenzing-Präsident Johann Burtscher.

Das Sensationsteam Kennelbach (2.) hat sein Ziel neu definiert: „Ziel ist der Aufstieg“, so Kennelbach-„Boss“ Wolfgang Glatzer. Hingegen erlebt Schlusslicht Rätia Bludenz den tiefsten Fall seit Bestehen des Klubs. Mit Ralf Grabher (Gaißau) und Zeljko Milosevic (Schlins) nehmen zwei neue Trainer auf der Betreuerbank Platz. Lochau befindet sich auf Trainersuche: Spielertrainer Pablo Chinchilla hört mit Saisonende auf, ein Nachfolger soll laut Sportchef Markus Feldkircher Ende April präsentiert werden.

SPLITTER Landesliga

NENZING. Saisonende für Innenverteidiger Alexander Simoner. Er zog sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zu und muss mindestens bis Sommer pausieren

KENNELBACH. Einser Goalie Benjamin Böhler laboriert an einer Beckenprellung ist für die ersten Runden im Frühjahr nicht einsatzbereit. Sein Ersatz ist Lukas Schelling.

LOCHAU. Drei schwerwiegende Ausfälle beklagt Lochau vor dem Rückrundenstart. Niki Außerlechner (Kreuzbandriss), Julian Sterlika (Bandscheibenvorfall) und Alexander Rundstuck (Kahnbeinbruch) fallen für eine längere Zeit aus

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