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Zahl der Todesopfer nach Gasexplosion in Lüttich auf elf gestiegen

Nach dem Einsturz eines Wohnhauses im ostbelgischen Lüttich ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen.

Wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtete, wurden am Freitag zwei weitere Opfer tot aus den Trümmern geborgen. Bis Donnerstag waren bereits neun Leichen gefunden worden.

Bei den in der Nacht auf Freitag geborgenen Opfern handle es sich um eine junge Frau und einen jungen Mann. Mindestens 21 Menschen sind bei dem Hauseinsturz verletzt worden. Etwa 100 Anrainer wurden nach dem Unglück, das sich am Mittwoch früh ereignet hatte, in Notunterkünften untergebracht.

Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Gasexplosion in dem Gebäude befanden, war weiter unklar. Die Regierung befürchtete am Donnerstag bis zu 20 Tote unter den Trümmern. Am Mittwoch war es gelungen, eine 13-Jährige lebend aus dem eingestürzten Gebäude zu befreien. Wodurch die Explosion ausgelöst wurde, blieb ebenfalls unklar. Nach Medienberichten könnte es sich um eine Unvorsichtigkeit, einen Unfall oder einen Selbstmordversuch handeln.

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