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Zäher Start für Metaller-Lohnverhandlungen

Die erste Lohnrunde für die 170.000 Mitarbeiter der Metallindustrie ist Freitagnacht nach zähen Verhandlungen ergebnislos zu Ende gegangen. Aus Verhandlungskreisen hieß es, Knackpunkt sei die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Demnach will die Arbeitgeberseite unter anderem längere Durchrechnungszeiten für die Überstundenberechnung, während die Arbeitnehmerseite dies kategorisch ablehnen soll.

Die Arbeitgeberseite will bei einer Gehaltserhöhung großzügiger sein, dafür aber bei den Zuschlägen sparen. Weiters spießt es sich an der Einschätzung der Konjunkturlage 2010. Arbeitnehmer verweisen auf die Anzeichen für einen Aufschwung, während die Arbeitgeberseite den massiven Einbruch bei den Auftragseingängen vorrechnet. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 16. Oktober angesetzt.

Das Metaller-Ergebnis gilt traditionell als Richtschnur für alle anderen Branchen. Im Gegensatz zu 2008 wird die Lohnerhöhung heuer gering ausfallen, in Verhandlungskreisen rechnet man mit einem Einser vor dem Komma. Im Vorjahr gab es immerhin ein Plus von 3,9 Prozent. Allerdings lag die Inflationsrate damals bei 3,2 Prozent, heuer wird mit einer Teuerung von 1,5 Prozent gerechnet.

Wie auch im Vorjahr könnte die Lohnsteigerung vom Betriebsergebnis des jeweiligen Unternehmens abhängen. Weiters könnte es, ebenfalls wie im Vorjahr, eine Einmalzahlung geben. Wifo und IHS haben sich jedenfalls schon im Vorfeld des Verhandlungsmarathons für differenzierte Lohnabschlüsse ausgesprochen.

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