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Zadic braucht keine Kreuze in Klassenzimmern

Alma Zadic
Alma Zadic ©APA
Justizministerin Alma Zadic ist für eine Trennung von Staat und Religion.

Für eine klare Trennung von Staat und Religion spricht sich Justizministerin Alma Zadic aus: Sie habe einen "sehr säkularen Zugang zum Staat", sagte sie am Dienstag im Gespräch mit dem ORF-Report.

Zadic ist der Meinung, dass öffentliche Räume grundsätzlich ohne religiöse Symbole auskommen. Gleichzeitig hat sie aber angemerkt, dass dies nicht mehrheitsfähig sei.

ÖVP-Bildungsminister Werner Faßmann bestätigt dies: Die Kreuze in den Klassen "werden dort bleiben", auch gebe es ja ein entsprechendes Urteil des Verfassungsgerichtshof, so der Minister.

FPÖ besteht auf Kreuze

Aufgrund der Aussage der neuen Justizministerin Alma Zadic im "Report", wonach öffentliche Räume ohne religiöse Symbole auskommen sollen, wünscht sich FPÖ-Chef Norbert Hofer ein Bekenntnis von Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Kreuz in den Schulklassen, Gerichtssälen und auf Berggipfeln.

Kreuz-Pflicht in einigen Bundesländern

Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg und das Burgenland haben übrigens eine absolute Kreuz-Pflicht in Klassenzimmern eingeführt.

(red)

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