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Yvonne Rainer im Kunsthaus Bregenz: VOL.AT verlost 5 x 2 Eintrittskarten!

"Raum, Körper, Sprache" I "Space, Body, Language"
"Raum, Körper, Sprache" I "Space, Body, Language" ©KUB
Yvonne Rainer: "Raum, Körper, Sprache" - "Space, Body, Language". VOL.AT verlost 5 x 2 Eintrittskarten für die aktuelle Ausstellung des KUB, die noch bis zum 9. April zu bestaunen ist.
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Kunsthaus Bregenz

Mit der 1934 in San Francisco geborenen Yvonne Rainer stellt das Kunsthaus Bregenz in Kooperation mit dem Museum Ludwig (Köln) und dem Getty Research Institute (Los Angeles) eine international führende Choreografin, Tänzerin und Filmemacherin vor. Schon Anfang der 1960er Jahre überraschte Yvonne Rainer die New Yorker Kunst- und Tanzwelt mit Choreografien, in denen es ihr auf eindrückliche Weise gelang, eine vollkommen neue Ausdruckssprache zu entwickeln, die sich nicht zuletzt durch das Einführen von Alltagsgesten und -handlungen in den modernen Tanz auszeichnete.

Zehn Jahre später verabschiedete sich Yvonne Rainer von der Bühne, um Spielfilme zu drehen, die Fiktion und Realität sowie das Persönliche und Private in der für sie spezifischen Regiearbeit vereinten. Neben ihrem zeitdokumentarischen Charakter machen politische Themen wie Rassismus, autobiografische Aspekte und feministische Fragestellungen ihre sieben Filme, die zwischen 1972 und 1996 entstanden, zu herausragenden Beispielen der Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Schon zu Beginn ihrer Karriere war sie persönlich wie auch beruflich immer wieder im engen Kontakt mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern, von denen einige, wie Carl Andre, Robert Morris oder Robert Rauschenberg, als Akteure oder in anderer Weise in ihre Tanzstücke involviert waren. Seit 2000 hat Yvonne Rainer erneut angefangen, Stücke zu choreografieren, in denen sie auf Elemente der Populärkultur wie die Zeichentrickserie Pink Panther, des Sports, der Tanzgeschichte im Allgemeinen und ihrer eigenen Werke zugreift.

Auch wenn Yvonne Rainer Filmretrospektiven in Institutionen wie dem Museum of Modern Art in New York oder der Londoner Tate Modern hatte und ihr Einfluss auf die bildende Kunst – hier vor allem auf eine junge Generation – gar nicht hoch genug einzuschätzen ist, gab es bisher noch keine große Überblicksausstellung in Europa, die versucht hätte, dem komplexen Werk seine Bedeutung für die Kunstgeschichte zuzuweisen und seiner aktuellen Relevanz gerecht zu werden. Dies wird sich mit der Ausstellung in Bregenz und Köln (28. April bis 29. Juli 2012) ändern.

 

Gewonnen haben Andrea Streibl, Alfred Loibner, Margit Sigg, Isabella Hafner und Manuela Kohler Domig.

Kunsthaus Bregenz

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