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Yukos: Verdacht der Geldwäsche

Der frühere Vize-Chef des russischen Ölunternehmens Yukos, Wasili Aleksanian, steht im Verdacht der Untreue und Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft habe gegen ihn Ermittlungen eingeleitet.

Das sagte Aleksanian am Dienstag nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ITAR-TASS.

Aleksanian war in dem inzwischen in Auflösung befindlichen Yukos-Konzern Leiter der Rechtsabteilung und damit auch Verteidiger des früheren Konzern-Chefs Michail Chodorkowski, der von den Justizbehörden zu acht Jahren Haft verurteilt und in ein Straflager in Sibirien eingewiesen wurde.

Yukos, frühere Nummer eins der russischen Ölindustrie, war nach umfangreichen Ermittlungen zerschlagen worden, die nach Einschätzung von Beobachtern auf politischen Gründen beruhen. Chodorkowski, der sich zuvor offen gegen die russische Regierung gewandt hatte, wurde unter anderem wegen Steuerhinterziehung verurteilt.

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