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Wüstenbildung bedroht eine Milliarde Menschen

Das Fortschreiten der Wüsten bedroht Gesundheit und Lebensunterhalt von mehr als einer Milliarde Menschen. Dies sagte UNO-Generalsekretär Kofi Annan zum Welttag gegen die Wüstenbildung am Freitag.

Die UNO erklärte 2006 zum Jahr der Wüsten und der Wüstenbildung. Dürren verursachen nach Schätzungen der UNO einen Verlust an landwirtschaftlicher Produktion in der Höhe von 42 Milliarden Dollar (34,8 Mrd. Euro) pro Jahr. Annan verwies darauf, dass in vielen landwirtschaftlich trockenen Gebieten es traditionellerweise die Frauen sind, die Zeit und Arbeit für das Land aufwenden. Den diesjährigen Tag gegen Wüstenbildung widmet die UNO deshalb den Frauen.

In Entwicklungsländern leisteten die Frauen etwa 70 Prozent der Arbeit in der Landwirtschaft, führte Annan aus. Und sie produzieren 60 bis 80 Prozent der Nahrungsmittel. Frauen, die in trockenen Ländern leben, gehören laut Annan zu den ärmsten Menschen und haben wenig Macht, Änderungen zu bewirken. Die UNO-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung und Dürre hebe die wichtige Rolle der Frauen bei der Umsetzung des Abkommens hervor, betonte der UNO-Generalsekretär.

Dennoch bleibe Besitz und Entscheidung über Land und Lebensunterhalt vorwiegend in den Händen der Männer. Frauen würden oft bei Entwicklungsprojekten und bei den politischen Entscheiden ausgeschlossen. Die UNO-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung geht auf den Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 zurück und trat im Dezember 1996 in Kraft. Inzwischen sind ihr 190 Staaten beigetreten.

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