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Wurz muss wieder zuschauen

Renault-Pilot Fernando Alonso, der die Formel-1-WM nach den ersten vier Saisonläufen überlegen anführt, hat Ferrari unfaire Methoden vorgeworfen. Alexander Wurz muss in Barcelona wieder zuschauen.

Der italienische Rennstall absolviere mehr Testfahrten als vereinbart, sagte der Spanier am Mittwoch in Barcelona. “Alle Teams sind übereingekommen, die Zahl der Tests zu reduzieren. Aber Ferrari hält sich nicht daran.” In der WM gebe es zwei Teams, die mit unfairen Mitteln arbeiteten. “Das eine ist BAR-Honda, wie man (bei der Tankaffäre, Anm.) in Imola gesehen hat. Das andere ist Ferrari”, erklärte Alonso.

Im Grand Prix von Spanien am kommenden Sonntag in Montmelo bei Barcelona gehe Ferrari als Favorit ins Rennen. “Ich wäre schon zufrieden, wenn ich unter die ersten Drei käme”, sagte der Lokalmatador. Den Ausschlag dürften die Reifen geben. “Wenn die Bridgestone-Reifen sich gut halten, wird Ferrari gewinnen. Wenn dagegen die Michelin-Reifen sich als besser erweisen, werden Renault und McLaren es in der Hand haben, das Rennen für sich zu entscheiden”, lautet die Prognose von Alonso.

Wurz muss wieder zuschauen
Juan Pablo Montoya, der wegen einer Schulterverletzung die Rennen in Bahrain und Imola auslassen musste, wird beim Formel-1-GP von Spanien am Sonntag in Barcelona wieder im Cockpit des zweiten McLaren-Mercedes sitzen. Freitags-Tester ist der Spanier Pedro de la Rosa, damit muss Alexander Wurz in Montmelo wieder zuschauen. Wurz hatte hatte vor zwei Wochen in Imola Platz vier erreicht. Trotzdem bekam de la Rosa bei seinem Heimrennen wie schon in Bahrain den Vorzug gegenüber Wurz.

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