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Wurz glaubt an Fair Play

Österreichs derzeit einziger Formel-1-Pilot Alexander Wurz ist überzeugt, dass beim Saisonfinale der Königsklasse am Sonntag in Sao Paulo Fair Play gespielt wird und keine unfairen Methoden "zur Anwendung kommen.

Der Niederösterreicher kann sich nicht vorstellen, dass etwa Ferrari im allerletzten Rennen von Michael Schumacher versucht, den Titel mit unfairen Mitteln doch noch zu retten. “Damit würden Fahrer und Team mehr verlieren, als sie mit einem WM-Titel gewinnen würden”, erklärte Wurz. Dass der zehn Punkte hinter Weltmeister Fernando Alonso liegende Schumacher nur noch durch die absolute Gunst der Götter seinen achten WM-Titel einfahren kann, ließ zuletzt immer wieder Vermutungen aufkommen, dass der ehrgeizige Deutsche – wie bereits mehrmals demonstriert – bereit ist, notfalls auch zu unfairen Mitteln zu greifen. Wurz ist aber überzeugt, dass das Schnee von gestern ist. Sowohl Renault als auch Ferrari bliebe nichts anderes als Fair Play. “Wie auch immer diese WM ausgeht, sie war extrem spannend. Und am Ende ein Torpedierungs-Befehl von Ferrari, das würde nicht dazupassen”, sagte Wurz.

Schon allein deshalb nicht, weil die Welt den siebenfachen Weltmeister Michael Schumacher als den erfolgreichsten Fahrer der WM-Geschichte in Erinnerung behalten sollte. “Auch wenn man nicht abstreiten kann, dass Michael nicht ganz unumstritten ist und war: Mit ihm tritt der erfolgreichste Fahrer überhaupt zurück. Wir alle, die Interesse am Sport haben, müssen ihm Respekt zollen, das hat er sich verdient”, machte auch Wurz eine Verbeugung vor dem 37-jährigen Deutschen. “So schnell wird es eine solche Dominanz in unserem Sport nicht mehr geben.”

Mit dem Brasilien-Grand-Prix beendet der frühere Benetton-Pilot Wurz sein jahrelanges Dasein als Test- und Freitagsfahrer bei McLaren-Mercedes und Williams, der 32-Jährige ist nach sechs Jahren mit nur einem GP-Einsatz im kommenden Jahr wieder Einsatzpilot bei Williams. “Testen war super und auch meine Testfahrersitze waren stets hart umkämpft. Aber als Racer in die Saison zu gehen, zählt halt einfach mehr”, freut sich Wurz schon darauf, im kommenden März endlich seinen 54. WM-Lauf fahren zu können. “Die Formel 1 ist ein hartes Business mit kaltem Umfeld. Aber das muss man akzeptieren und es ist einfach saugeil, wieder Rennen zu fahren.”

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