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Würth beim Wirtschaftsforum: "Würde SPD und Grüne wählen"

©VOL.AT/Steurer
Unternehmer Reinhold Würth war am Donnerstag zu Gast beim Wirtschaftsforum und überraschte mit einigen seiner Aussagen.

In seinem Vortrag sagte Würth, “wenn ich heute für Europa wählen könnte, kämen nur die Grünen oder die SPD in Frage”. Im VOL.AT-Interview gab er dann an, dass die anderen Parteien für ihn zu zögerlich agieren oder teilweise auch eher zurückschrauben.

“Schlimmer als Kindergarten”

Würth ist ein Befürworter der Europäischen Union. Der Zusammenhalt sei besonders wichtig, da die EU sich drei großen Machtblöcken (USA, China, Russland) entgegenstellen muss. Für Reinhold Würth ist aber klar, woher die Skepsis gegenüber der Europäischen Union kommt – er erklärt es anhand des Beispiels Deutschland. “Oben in der Regierung brauchen die sechs Monate, um überhaupt eine Regierung zustande zu bringen.” Auch die Streitereien zwischen CDU und CSU sei “schlimmer als im Kindergarten”. Für Reinhold Würth hätte sich Kanzlerin Merkel schon längst von Horst Seehofer trennen müssen. “Ich wundere mich jeden Tag, dass der Herr Seehofer noch im Amt ist.”

“Brauchen jemanden wie Merz”

Für den Bürger würde es aussehen, als ob sich die Politiker nicht fürs Volk interessieren, sondern viel mehr für die Streitereien untereinander. Im VOL.AT-Interview spricht sich der Unternehmer deshalb für den möglichen Merkel-Nachfolger Friedrich Merz aus. “Deshalb brauchen wir so jemanden wie den Herrn Merz. Der hätte das Zeug, um den Laden auf Trab zu bringen – in demokratischer Art und Weise.”

Reinhold Würth übernahm im Alter von 19 Jahren den elterlichen Schraubenhandel mit zwei Mitarbeitern – heute beschäftigt die Würth-Gruppe 77.000 Personen. Das Unternehmen verbucht einen Jahresumsatz von über zwölf Milliarden Euro und ist Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. In Vorarlberg sind beim Beschlägehersteller Grass, der zur Würth-Gruppe gehört, über 1000 Mitarbeiter beschäftigt.  Auch der Werkzeughändler Metzler GmbH & Co KG ist über die Firma Hahn & Kolb Teil der Gruppe. (red)

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