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Wollen ins internationale Geschäft

Der deutsche Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin absolviert bereits zum dritten Mal ein Trainingslager in Schruns. Hertha-Manager Dieter Hoeneß stand im Montafon Rede und Antwort.

VN: Sie kommen schon zum dritten Mal nach Schruns ins Trainingslager. Gefällt es Ihnen hier so gut?
Hoeneß: “Es ist sehr schön im Montafon. Vor allem sind die Bedingungen für die Mannschaft optimal, auch im Montafonerhof sind alle sehr freundlich. Schade nur, dass es bislang geregnet hat. Ob wir wieder kommen, hängt davon ab, ob der “Goldschlüsselcup” wieder ausgetragen wird, denn wir brauchen im Trainingslager gute Gegner.”

VN: Wie fanden Sie den “Goldschlüsselcup”?
Hoeneß: “Es war gut besetzt. Der FC Thun ist schon sehr weit, da geht ja die Meisterschaft und Champions-League-Quali los, für uns ein idealer Test. Sparta Prag ist eine europäische Spitzenmannschaft, und Saprissa war ein angenehmer “Farbtupfer”.”

VN: Wie sehen Sie das Engagement von Didi Mateschitz bei Salzburg?
Hoeneß: “Es ist immer positiv, wenn Leute, die Geld haben, sich engagieren. Gefährlich wird es dann, wenn sie zu viel Einfluss auf die sportlichen Belange nehmen. Doch mit Trainer Jara und Berater Beckenbauer hat Mateschitz zwei Fachleute geholt, die das nötige Know-how mitbringen.

VN: Gibt es in der österreichischen Bundesliga interessante Spieler für Sie?
Hoeneß:
“Es gab Zeiten, da hatten österreichische Spieler einen höheren Stellenwert. Doch ich denke, dass auch hier viele gute junge Spieler nachrücken, auf die man Acht geben sollte.

VN: Wie stehen Sie zur EURO 2008 in Österreich/Schweiz?
Hoeneß: “Der Fußball ist hier im Aufwind – das wird eine tolle Veranstaltung.

VN: Ihre Ziele für die Saison 2005/2006?
Hoeneß: “Die Mannschaft hat viel Potenzial, wir wollen ins internationale Geschäft. Bayern steht über allen. Danach können fünf, sechs Teams vorne mitspielen – dazu gehört auch die Hertha. Wir wollen den Abstand auf München verkürzen – und auf lange Sicht wieder unter die Top drei.”

VN: Wie sehr schmerzt das Nichterreichen der Champions League?
Hoeneß: “Das schmerzt sehr. Sportlich und wirtschaftlich war das eine vergebene Chance. Die Champions League hätte vieles leichter gemacht.”

VN: Das Ziel im UEFA-Cup?
Hoeneß: “Wir wollen die Gruppenphase überstehen. Über den UEFA-Cup-Sieg zu reden wäre vermessen, denn es kommen dann ja auch starke Teams aus der Champions-League dazu.”

VN: Wie sehen Sie die Chancen der Nationalmannschaft bei der Heim-WM 2006?
Hoeneß: “Das Halbfinale ist, denke ich, realistisch. Man muss nicht Weltmeister werden, da gibt es sicher besser besetzte Teams. Doch Klinsmann macht das gut, er stärkt den Teamgeist, das Selbstvertrauen – und mit dem Heimpublikum im Rücken kann vielleicht auch Großes passieren.”

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