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Wolfurt und Götzis sind seniorenfreundlichste Gemeinden

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Wolfurt, Götzis - Im Bewerb "Seniorenfreundliche Gemeinden Österreichs" wurden Wolfurt und Götzis in den KAtegorien bis und über 10.000 Einwohnern ausgezeichnet.

“Das Sozialministerium führt gemeinsam mit dem Pensionistenverband und der Volkshilfe seit Jahren den Bewerb “Seniorenfreundliche Gemeinden Österreichs” durch”, erklärte SPÖ-Sozialminister Erwin Buchinger bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Pensionistenverbandes, Karl Blecha, und dem Präsidenten der Volkshilfe, Josef Weidenholzer, bei der die Siegergemeinden 2008 vorgestellt wurden. “Ältere Menschen müssen an den Entscheidungen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld partizipieren können”, so Blecha. Aus diesem Grund sollen Seniorengemeinderäte verstärkt in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden. Die Verleihung der Auszeichnung findet am 1. Oktober, dem internationalen Tag der älteren Menschen, statt. ****

“Die demographische Herausforderung nimmt zu. Jeder fünfte Österreicher ist über 60 Jahre alt. Im Jahr 2030 wird bereits jeder dritte Österreicher älter als 60 Jahre sein”, führte der Sozialminister aus. Im Gegensatz dazu sinkt die Anzahl der Jungen und der Kinder. Deshalb müssten die Gemeinden ihren Schwerpunkt zunehmend auf die Seniorinnen und Senioren lenken. “Seniorenfreundliche Gemeinden können im Bereich von Pflege und Wellness einen Standortvorteil für sich verbuchen, da es hier mehr Arbeitsplätze gibt”, erläuterte Buchinger.

Umfassende Infrastruktur für ältere Personen, ein umfangreiches Angebot an Pflegebetreuung, Investitionen im Nahverkehr, die Sicherung der Nahversorgung und Barrierefreiheit für Seniorinnen und Senioren sieht Buchinger als Hauptzielsetzungen an. Gemeinden, die frühzeitig den Handlungsbedarf in diesem Bereich erkennen, werden ausgezeichnet und “sollen eine Vorbildfunktion einnehmen”. 184 Gemeinden haben sich um diesen Preis beworben, dies mache den Erfolg deutlich, so Buchinger. “Klares Ziel ist, dass jede der über 2.000 Gemeinden Österreichs eine seniorenfreundliche Gemeinde wird”, unterstrich Buchinger.

“Seniorenfreundlich ist die Antwort auf die steigende Lebenserwartung der Menschen”, so Blecha. Seniorenfreundlich bedeutet mittlerweile jedoch mehr als Essen auf Räder oder ein Seniorenkränzchen. “Seniorenfreundlich ist eine Wertehaltung und ein Auftrag zu mehr Solidarität. Wir müssen die Generationensolidarität in den Vordergrund rücken.” Deshalb unterstützte er vor allem jene Gemeinden, die den Kontakt zwischen Jung und Alt möglich machen, wie beispielsweise den Besorgungsdienst für ältere Menschen durch Kinder in der Gemeinde Leitersdorf in der Steiermark.

In der ersten Kategorie, zu welcher Gemeinden bis 2.500 Einwohner zählen, wurden Seeham in Salzburg, Berg im Drautal in Kärnten, Leitersdorf in der Steiermark und Riedlingsdorf im Burgendland ausgezeichnet. In der zweiten Kategorie, Gemeinden zwischen 2.500 und 5.000 Einwohner, wurden Enzesfeld Lindabrunn in Niederösterreich, Haslach an der Mühl in Oberösterreich Elixhausen in Salzburg und Neufeld an der Leitha im Burgenland nominiert. Bezüglich der Gemeinden bis 10.000 Einwohnern wurden Grieskirchen in Oberösterreich, Wolfurt in Vorarlberg, Jenbach in Tirol und Deutschlandsberg in der Steiermark ausgezeichnet. In der Kategorie über 10.000 Einwohner wurden Graz, Salzburg, Donaustadt(Wien)und Götzis ausgezeichnet.

Quelle: Presseaussendung SPÖ

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