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Wolfurt setzt neue Maßstäbe in vorschulischer Betreuung

Wolfurt setzt neue Maßstäbe in der Kinderbetreuung.
Wolfurt setzt neue Maßstäbe in der Kinderbetreuung. ©Harald Pfarrmaier
Kinderbetreuung Wolfurt

Wolfurt. (hapf) Die Anforderungen in der Kinderbetreuung haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Was früher einmal schlüssig und gültig war, gilt es heute zu hinterfragen, neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Gemeinde Wolfurt nahm die geänderten Voraussetzungen zum Anlass, und reagierte mit dem Leitbild „Kinderbetreuung und frühe Bildung“ auf die neuen Herausforderungen.

Wolfurt verfügt über ein breites Angebot an Betreuungseinrichtungen für Kinder. In der 8.200 Einwohner zählenden Hofsteiggemeinde stehen allein sechs gemeindeeigene Kindergärten zur Verfügung. Deren Arbeit und Angebot wird von drei privaten Einrichtungen ergänzt. Unter Leitung von Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger nahm sich eine fraktionenübergreifende Arbeitsgruppe der Thematik an: „Wir haben die Betreuungsangebote in der Gemeinde für Kinder vom Babyalter bis zu sechs Jahren einer Analyse unterzogen. Wir haben hinterfragt, was wir als Gemeinde anbieten wollen und können, wo es gilt, neue Akzente zu setzen. Darüber hinaus war es unsere Absicht, für öffentliche wie auch private Einrichtungen einen verbindlichen Rahmen zu erstellen.“ Fachlich begleitet wurde dieser Prozess von Andreas Holzknecht vom Beratungsservice „Obhut“. Entstanden sind so die Leitlinien „Kinderbetreuung und frühe Bildung“.

Leitlinien einstimmig beschlossen

„In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurden diese Leitlinien einstimmig beschlossen“, freut sich Bürgermeister Christian Natter im Gespräch mit vol.at. Damit sei klar zum Ausdruck gekommen, welchen Weg Wolfurt in der Kinderbetreuung künftig beschreiten wolle. Natter: „Es liegt ja in der Verantwortung der Politik, hier die entsprechenden Schritte in die Zukunft zum lenken, damit wir den Eltern stimmige Lösungen anbieten können. Erfreulich war die Einmütigkeit und gute Zusammenarbeit über alle auch parteipolitischen Grenzen hinweg.“

Ergebnisoffener Prozess

In dem ergbnisoffenen Prozess wurde Kernthemen wie „Begegnungsstätte für die Familie“, „Lernen statt Bildung“, „die Stellung der Eltern“, aber auch Gesundheitsthemen und die Mitarbeiterentwicklung herausgearbeitet. Herauskristallisiert haben sich dabei die Hauptthemen Verstärkung der Vernetzung, Weiterentwicklung der Verbindungen zu anderen Institutionen, Zusammenarbeit mit Eltern/Familien als unterstützende Maßnahme, pädagogische Themen, Mitarbeiterentwicklung, Verbesserungen im Bereich der Organisation und Sofortmaßnahmen zur Weiterentwicklung der Bedarfsgerechtigkeit.

Workshop in Form eines “World-Cafés”

In einem „World-Café“ unter Moderation von Christian Hörl setzten sich rund 70 Interessierte und Involvierte mittlerweile zusammen, um das Leitbild zu vertiefen, konkrete Lösungen festzumachen. In einem weiteren Schritt sollen Umsetzungsstrategien entwickelt werden, die den politischen Gremien der Gemeinde dann als Grundlage für die nötigen Beratungen und Beschlüsse dienen.

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