Wolfurt: 30 Jahre nach Zugsunglück mit fünf Toten - Zeitzeugen erzählen

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Es ist der 29. August 1988. Ein aus Richtung Bregenz kommender Eilzug überfährt am Bahnhof Lauterach ein Stopsignal und kracht auf der Bahnunterführung der Bundesstraße frontal gegen einen aus Dornbirn kommenden Expresszug.

Die beiden Lokomotiven krachen um 12.33 Uhr mit rund 100 Stundenkilometer aufeinander und verkeilen sich ineinander. Der erste Waggon des Expresszuges wird in der Mitte abgeknickt und droht über die Böschung zu stürzen. Der Erste Waggon des Eilzuges wird zusammengeschoben.

Einsatzkräfte berichten, dass sie die dramatischen Ereignisse bis heute nicht vergessen haben. Rauch, Schreie, umherirrende fassungslose Passagiere, herumliegende Trümmer dazwischen Totenstille. Sofort werden insgesamt sieben Feuerwehren und drei Rettungsabteilungen in Einsatz gesetzt.

Gegen 15.00 Uhr sind alle lebenden Passagiere aus dem Zug geborgen. 40 teilweise Schwerverletzte werden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Ein schwerstverletztes Kind muss mit dem Hubschrauber ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen werden. Nun beginnt die traurige Aufgabe der Bergung der Toten. Insgesamt fünf Menschen kamen bei diesem schrecklichen Zugsunglück ums Leben.

(Red.)

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