Wolford-Aktien: Kein Kommentar

Der Vorstandsvorsitzende des Wolford-Konzerns, Holger Dahmen, wollte am Dienstag den Kauf von 500.500 Stück Aktien durch die der Familie Palmers zugerechnete „Sesam Privatstiftung“ nicht näher kommentieren.

Die im „Wirtschaftsblatt“ (Dienstag-Ausgabe) kolportierten Interpretationen von Analysten, wonach der Aktienkauf ein Signal für einen Börserückzug von Wolford oder die Vorbereitung für einen Verkauf des Unternehmens sein könnte, wies Dahmen zurück.

„Meines Erachtens nach nicht. Es liegen uns diesbezüglich keine Informationen vor“, sagte Dahmen wörtlich. Zum Aktienkauf selbst machte der Vorstandsvorsitzende keine Angaben. Auch der Verkäufer der Aktien wurde von Dahmen nicht genannt. „Wir möchten es darauf beschränkt wissen, was wir kommuniziert haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Die „Sesam Privatstiftung“ hat Ende der vergangenen Woche 500.500 Stück Aktien erworben, womit die Stiftung mit 930.501 Aktien nun 18,61 Prozent des Grundkapitals hält. Größter Aktionär ist die Palmers-nahe „WMP Familienprivatstiftung“ mit mehr als 25 Prozent, die ebenfalls Palmers zugeordnete „Freedonia Privatstiftung“ kommt auf einen Aktienanteil zwischen fünf und zehn Prozent. Der Anteil der Familie Palmers am börsennotierten Luxusstrumpfhersteller Wolford beträgt somit mindestens rund 50 Prozent.

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