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Wohnen und Nahrungsmittel erneut Preistreiber im März

Der Bau kann hält nicht Schritt - Wohnungspreise steigen stetig an
Der Bau kann hält nicht Schritt - Wohnungspreise steigen stetig an ©KEYSTONE
Die Kosten fürs Wohnen sowie teurere Lebensmittel sind im März 2018 erneut die Preistreiber gewesen. Die Teuerungsrate stieg in Österreich im Jahresabstand auf 1,9 Prozent, im Vormonat Februar hatte sie 1,8 Prozent betragen.

Als preisdämpfend erwiesen sich billigere Pauschalreisen, wie die Statistik Austria am Mittwoch erklärte. Deutlich teurer wurde der tägliche Einkauf, nämlich um 4,3 Prozent.

Täglicher Einkauf teurer

Ohne Wohnung, Wasser, Energie sowie Restaurants und Hotels hätte die Inflation nicht 1,9 Prozent, sondern lediglich 1,1 Prozent betragen, so die Statistikbehörde. Insbesondere höhere Mieten (+4,1%) trieben die Wohnkosten. Die Ausgaben für Wohnung, Wasser und Energie legten insgesamt um durchschnittlich 2,0 Prozent zu.

Die Ausgaben für Haushaltsenergie erhöhten sich dabei laut Statistik nur moderat (+0,4%), weil niedrigere Gaspreise (-5,9%) die höheren Kosten für feste Brennstoffe (+5,7%) und Heizöl (+3,1%) nahezu ausglichen. Die Strompreise sanken um 0,2 Prozent, jene für Fernwärme stiegen um 1,6 Prozent.

Restaurants und Hotels kamen um 3,2 Prozent teurer. Die Ausgaben für Verkehr erhöhten sich dagegen durchschnittlich nur um 1,4 Prozent, weil der Preisanstieg bei Sprit im Jahresabstand nur noch 0,5 Prozent ausmachte. Flugtickets wurden hingegen um 8,3 Prozent teurer.

Binnen Monatsfrist – von Februar auf März – legte das Preisniveau in Österreich um 0,6 Prozent zu. Der für europäische Vergleiche berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) Österreichs lag im März um 2,1 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert.

(APA)

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