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Wohnbauselbsthilfe: „Wald-Offensive“

Erich Mayer und Günter Morscher präsentierten vor genau einem Jahr das Projekt „Krumbach II“
Erich Mayer und Günter Morscher präsentierten vor genau einem Jahr das Projekt „Krumbach II“
Projekte in Krumbach und Langen vor Fertigstellung, Firstfeier in Riefensberg, Projekte in Sulzberg, Doren, Hittisau.

Krumbach. (stp) Gemeinnütziger Wohnbau erobert den ländlichen Raum, besonders die Wohnbauselbsthilfe ist diesbezüglich mit zahlreichen Projekten im Bregenzerwald sehr aktiv und leistet einen wertvollen Beitrag, die Jugend durch leistbares Wohnen in den Dörfern zu halten.

Umdenken greift Platz

„Hier hat in den vergangenen Jahren endlich ein Umdenken Platz gegriffen“, freut sich Geschäftsführer Erich Mayer, der gleichzeitig in einem halben Dutzend Wälder Gemeinden aktiv ist. Mit weiteren sei man im Gespräch, denn „da lassen wir jetzt nicht mehr locker, wir wollen mithelfen, die Landflucht zu stoppen“. Viel zu lange hätten sich die Gemeindeverantwortlichen dagegen gesträubt, dem gemeinnützigen Wohnbau eine Chance zu geben. Vielleicht, so räumt Mayer ein, hätten auch die Wohnbauträger Fehler gemacht und zu lange auf große Anlagen gesetzt. Heute sei man sensibel geworden und plane verträgliche Größenordnungen, die noch vor wenigen Jahren kein Thema waren.

Zusätzlich Infrastruktur

Viel dazu beigetragen, dass sich auch kleine Gemeinden im ländlichen Raum dem Mietwohnungsbau öffnen, habe die variable Planung mit integrierter Infrastruktur. „Wir bauen heute Objekte mit rund einem Dutzend Wohnungen, dabei achten wir darauf, dass betreubares Wohnen möglich ist. Gleichzeitig stärken wir die Infrastruktur. In Riefensberg etwa, wo dieser Tage beim Dorfhus Firstfeier angesagt war, gibt es neben einem Gemeinschaftsraum auch Räumlichkeiten für den Krankenpflegeverein und die Elternberatung, möglich sind auch Arzt- oder Therapieräume.“

Höchste Flexibilität

Dass gemeinnütziger Wohnbau im ländlichen Raum stark Fuß fassen konnte, liegt auch an größtmöglicher Flexibilität. „Wir sind hier allen Varianten offen. Die Mischung von Miet-, Mietkauf- oder Eigentumswohnungen ist kein Thema, wir kommen den Wünschen der Gemeinden und der Bauträger weitestgehend entgegen“, so Mayer, der diesbezüglich auf das Vorhaben in Krumbach verweist.

Beispiele machen Schule

Besonders freut Mayer die Tatsache, dass fertiggestellte Projekte offenbar die beste Werbung sind: In Krumbach wurde ab 2008 ein erstes Projekt realisiert, jetzt ist auf der anderen Straßenseite ein zweites Vorhaben vor Fertigstellung. Gleiches gilt für die Wohnanlagen Kirchdorf in Langen, wo ebenfalls vor einigen Jahren das erste Objekt errichtet wurde und jetzt das zweite vor der Fertigstellung steht.

Neue Maßstäbe

Dass gute Erfahrungen für Bewegung sorgen, zeigt sich in Krumbach. Dort wurden vor einigen Jahren neue Maßstäbe gesetzt. „Wir haben versucht“, so Bürgermeister Arnold Hirschbühl damals im Gespräch mit den VN, „mit diesem Projekt ein Signal zu setzen. Für Nachhaltigkeit und Klimaschutz bietet der Wohnbau ungemein viel Potenzial, das es zu nützen gilt.“ Das Projekt in der Vorderwälder Gemeinde steht für eine neue Qualität im Wohnbau. Verantwortlich dafür sind die beiden wichtigsten Partner der Gemeinde: Planer Dipl.-Ing. Hermann Kaufmann und Günter Morscher von der gleichnamigen Mellauer Bau- und Projektmanagement-Gesellschaft, die das Vorhaben umsetzte. „Wir haben in der Diskussion um die Wohnanlage alle Aspekte ins Treffen geführt und nach optimalen Lösungen gesucht“, so Hirschbühl. Das beginnt schon beim Standort: nur einen Steinwurf vom Ortszentrum mit Gemeindeamt, Post, Nahversorger, Schule, Kirche, Busterminal usw. entfernt. „Das erspart täglich zahllose Alltagsfahrten mit dem Auto.“

Die Frage nach der Zufriedenheit erübrigt sich, denn inzwischen steht eine zweite Anlage vor Fertigstellung. Der Unterschied zur bestehenden: Marginal, denn Morscher-Bau und die Wohnbauselbsthilfe haben auf die gleichen Vorzüge gesetzt und die Infrastruktur, angefangen von der Bushaltestelle über den Einkaufsmarkt bis zur Gemeinde, Post, Kirche und Schule ist noch ein paar Schritte näher als bei der ersten Wohnanlage . . .

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