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Wo die Zukunft der Stromerzeugung sichtbar wird

Am Erlebnistag einen Schritt weiter in die Energiezukunft.

Los geht’s! Was die Spanier kurz und bündig mit einem „Vamos“ beschreiben, bedeutet bei Illwerke VKW so viel wie „Tritt ein in die Energiezukunft!“. Wer das famose Energiesparhaus vamos am Erlebnistag besucht, wird überrascht und erstaunt gleichermaßen sein, wozu eine moderne Stromversorgung imstande ist. Dass im aufkommenden Smart- Home-Zeitalter auch die Energieerzeugung und der Energieverbrauch immer mehr von einem intelligenten und kooperativen Netzwerk gesteuert werden, scheint nahezu selbstverständlich.

Im mobilen Musterhaus wird sichtbar, wie Energiekreisläufe funktionieren und was die neueste Technik alles zu bieten hat. „In einem Boiler befindet sich etwa ein Heizstab, der über eine PV-Anlage geheizt wird. Dadurch wird die Möglichkeit genutzt, die überschüssige Energie als Warmwasserspeicher zu nutzen“, nennt Gebäudetechniker und Energieservice-Experte Frank Widmann ein Beispiel, wie optimale Stromverwertung aussehen kann. Das Neueste aber sind Batteriespeicher, die das Maximum an Eigennutzung herausholen und so die eigene Energieautonomie erhöhen. Doch freilich steckt dahinter menschliches Know-how, das im Falle der Illwerke-VKW-Mitarbeiter praktisch täglich wächst.

Dazu tragen unter anderem auch die Konsumenten bei, die ihre Ideen einbringen. Diese werden im Innovation Lab des Vorarlberger Energiekonzerns gebündelt und weiterentwickelt. Gerade die Inputs von außen tragen viel dazu bei, um neue Ansätze bei der Erzeugung und Nutzung von Energie zu kreieren. Die Mitarbeiter von Innovation Lab stehen also im positiven Sinne unter Strom, um Lösungen für die Zukunft entstehen zu lassen, die einerseits klimaschonend und andererseits von hohem Nutzen für die Kunden sind. Mit voller Energie arbeiten sie täglich daran. „Am Energieerlebnistag können sich die Besucher ein Bild davon machen, wie diese Ideen herangetragen und dann vom Innovation Lab weiterentwickelt werden“, bringt es Innovation-Lab-Projektmanagerin Valerie Bernhard auf den Punkt.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den drei Schwerpunktthemen Smart-Mobility, digitale Geschäftsmodelle und Prosumer, ein Kunstwort aus Produzent und Konsument. Die Prosumer-Lösungen werden unter der Marke „Stromify“ angeboten.

Pilotkunden gesucht
Interessant und ebenso nützlich ist es dabei, sich selbst als Pilotkunde zur Verfügung zu stellen. Dadurch ist man einerseits bei der Entwicklung hautnah dabei und kann sich selbst mit Inputs einbringen. Andererseits profitiert man auch durch die spezielle Beratung. Zudem unterstützen Fachpartner von Stromify bei der Umsetzung. Häuslebauer finden am Informationsstand zu Stromify und im Energiesparhaus genauso ihre Anregungen wie jene, die eine Sanierung planen. Jetzt gilt es nur noch, am Erlebnistag den Schritt in die Energezukunft zu tun. Oder wie es die Spanier ausdrücken würden: „Vamos!“

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