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WM-Splitter: "Schlieri" sorgt für Gelächter

Für Riesengelächter sorgte der Tiroler Gregor Schlierenzauer, als die Frage an alle ÖSV-Adler gestellt wurde, warum denn gerade er Weltmeister von der Großschanze würde.

Als der Tiroler das Mikrofon an Loitzl weiterreichen sollte, nahm er es ihm wieder weg: “Du brauchst nichts sagen, du bist eh schon Weltmeister.”

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Wäre es danach gegangen, hätte eigentlich auch Schlierenzauer nichts sagen dürfen: Immerhin kürte er sich 2008 zum Skiflug-Weltmeister. Hätte ein Titel in Liberec den gleichen Wert, obwohl er Skifliegen so sehr liebt? “Es ist irgendwo das gleiche. Skifliegen ist irgendwie die Königsklasse wie die Abfahrt, aber trotzdem, eine WM-Medaille oder eine Goldmedaille ist immer etwas Besonderes.”

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Vor versammelter Mannschaft und Journalistenschar zeigte Thomas Morgenstern Dankbarkeit für die Zuwendung nach seinem Sturz, der den Triple-Sieg der Österreicher verhindert hatte. “Ich möchte mich bedanken, dass meine Teamkollegen und Betreuer so hinter mir gestanden sind und mir die positive Energie gegeben haben für die Großschanze.” Und in Erinnerung an die Rückkehr nach seiner bisher größten Niederlage: “Es war ein schwieriger Marsch zur Schanze. Wie ich zur Normalschanze rübergeschaut habe, hat es mir dann auch noch ein paar Stimmungsschwankungen gegeben.”

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Hoher Besuch mal zwei in Liberec: Norwegens Prinz Haakon Magnus freute sich am Dienstag und Mittwoch über zwei Mal Gold und ein Mal Silber durch die Langlauf-Sprinter. Auf die Frage, ob die Erfolge eine “Order” waren, meinte der Prinz: “Es sieht so aus, oder? Aber nein, ich gratuliere unseren Sportlern und bin wirklich froh, dass ich hier war.” Am Donnerstag wurde Ivana Trump, Millionärin, Ex-Frau des US-Milliardärs Donald Trump und gebürtige Tschechoslowakin gibt der WM ebenfalls die Ehre.

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