Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

"Wälder-Song" entert Single-Charts

Andelsbuch - Riesenerfolg für die Bregenzerwälder Band "Holstuonarmusigbigbandclub". Mit ihrem Song "Vo Mello bis ge Schoppornou" schafften Sie den Einstieg in die österreichischen Singlecharts.
"Vo Mello ..." unplugged
"Das Orginal"
Interview mit dem "HMBC"
Single-Charts

Die aktuelle Single-Auskopplung der fünf Bregenzerwälder schaffte den Sprung auf Platz 61 der österreichischen Single-Charts. Auch in den Antenne-Vorarlberg Hörercharts gelang den Bregenzerwäldern der Sprung in die Top 20.

 

VN-Interview vom 3. August mit Philipp Lingg, Sänger, Akkordeonist und Gitarrist der Band “Holstuonarmusigbigbandclub”:

Starten wir gleich mit eurem eher nicht so leicht von der Zunge gehenden Bandnamen. Wäre der nicht kürzer gegangen?

Philipp Lingg: Nein, eigentlich nicht. Der „Holstuo“ ist quasi ein Vorsäß, wo man schon seit Jahrhunderten Musik macht – darunter auch Ahnen von einigen Mitgliedern unserer Band. Und so hat sich der Name einfach ergeben. Und wieso kürzer? Man soll es einem ja auch nicht leicht machen, oder?

Richtig. Und sonst bleibt einem auch noch die Möglichkeit, einfach „HMBC“ zu sagen.

Lingg: Genau. Diejenigen, die es sich leicht machen, merken sich einfach „HMBC“.

Wie würdest du eure Musik mit wenigen Worten beschreiben?

Lingg: Ich würde sagen, es ist ein gutes Quantum von allem. Wir haben ja mit Volksmusik angefangen, schauen aber bewusst darauf, dass sich eine Kategorisierung so schwierig wie möglich gestaltet. Jetzt nicht in dem Sinn, dass die Leute nicht verstehen, um was es geht, sondern vielmehr, dass wir uns und auch das Publikum permanent fordern, indem wir verschiedene Stile mischen. Das einzige, das wir konstant beibehalten, ist unser Instrumentarium. Das, was wir machen, kann man als Cross-over-Gaudi-Geschichte bewerten. Und wir sind mehr als Mundartmusik. Stillstand ist schlecht. Es ist gut, offen für Neues zu sein.

Ihr sorgt momentan mit eurem Lied „Vo Mello bis ge Schoppornou“ für Begeisterung. Ist diese Nacht wirklich so passiert?

Lingg: Ich bin früher häufig in Egg weggegangen und man war einfach ständig damit konfrontiert, dass spätabends oder nachts kein Bus mehr fährt und man nicht mehr nach Hause kommt. Also muss man halt laufen. Aber es ist keinesfalls so, dass wir konstant am saufen sind (lacht). Das Lied ist ein Stückchen Wahrheit und ein Stückchen Fiktion – einfach eine Gaudigschicht.

Mit diesem Lied habt ihr euch eine riesige Fangemeinde aufgebaut, auf You Tube wurdet ihr schon über 40.000 Mal angehört. Was, glaubst du, ist euer Erfolgsgeheimnis?

Lingg: Ich kann mir das selbst nicht erklären. Das Lied gibt es mittlerweile schon seit fast zwei Jahren, aber jetzt – mit dem Video dazu und auch dadurch, dass wir im Radio gespielt werden – hat es sich wohl schnell herumgesprochen. „Vo Mello bis ge Schoppornou“ ist eines unserer ersten Mundartlieder und darin spielen wir mit der Sprache und dem Instrumentarium. Aber warum es derzeit in aller Munde ist, kann ich mir wirklich nicht erklären. Es ist einfach ein relaxter Song und die Geschichte ist witzig. Ich finde es auf jeden Fall schön, dass es so gekommen ist.

Im Lied ist ja von einem roten Clio die Rede, der dich auf deinem Heimweg ein Stück mitnimmt. Im Video ist es aber ein weißer VW-Bus. Warum – konntet ihr keinen Clio auftreiben?

Lingg: Nein, uns war einfach wichtig, die Betrunkenheit gut rüberzubringen. Das sieht man ja an der wackeligen Kameraführung, aber eben auch daran, dass manche Erinnerungen an die besagte Nacht recht verschwommen sind – es ist einfach ein spielerisches Mittel. Und unseren Bandwagen hatten wir sofort zur Hand.

Wo siehst du euch in einigen Jahren?

Lingg: Ich hoffe, dass wir weiterhin Musik machen, erfolgreich damit sind und das Ganze hauptberuflich machen können.

“Vo Mello bis ge Schoppornou”

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • "Wälder-Song" entert Single-Charts
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen