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Wlazny laut Doskozil ein "Faktor" für die Wiener SPÖ

Burgenlands Landeshauptmann Doskozil meldet sich zur BP-Wahl zu Wort.
Burgenlands Landeshauptmann Doskozil meldet sich zur BP-Wahl zu Wort. ©APA/ROBERT JAEGER
Das Wahlergebnis der Bundespräsidentenwahl hat für den burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gezeigt, dass Bierpartei-Chef Dominik Wlazny für die SPÖ vor allem in Wien ein Faktor ist.

"Für die Sozialdemokratie ein vielleicht größerer Faktor als für andere Parteien", stellte er am Dienstag gegenüber der APA fest. Überrascht zeigte er sich auch von Walter Rosenkranz' Abschneiden in Kärnten.

Doskozil zur Bundespräsidentenwahl: Überraschung in Kärnten

Grundsätzlich sei die Bundespräsidentenwahl so ausgegangen wie prognostiziert und wie es zu erwarten war - nämlich dass es keine Stichwahl geben werde. Dem wiedergewählten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen gratulierte Doskozil herzlich. Interessant am Ergebnis seien aber zwei Faktoren: "Ich hätte nicht erwartet, dass die FPÖ in Kärnten so stark ist. Das hat mich durchaus ein bisschen überrascht, vor allem wenn man bedenkt, dass nächstes Jahr Landtagswahl ist."

Wlazny sei ein Faktor für die Wiener SPÖ

Zum Zweiten verwies er auf die Bierpartei von Wlazny in der Bundeshauptstadt, die bis jetzt von manchen belächelt wurde: "Die ist bei der nächsten Landtagswahl sicher ein Faktor", vor allem für die SPÖ.

Er sprach sich daher dafür aus, "gute Politik zu machen, Themen zu setzen, dann wird man gewählt". Man solle nicht auf die Gegner schauen, sondern die eigene Politik in den Fokus stellen, so der Landeshauptmann.

(APA/Red)

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