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Wirtschaftsflaute: Löcher in Geldbeutel der Chinesen

Die Chinesen schnallen wegen der Konjunkturabkühlung in ihrem Land den Gürtel enger.

Der Index für den Einzelhandelsumsatz fiel im Oktober nach Daten vom Mittwoch auf 22,0 Prozent nach 23,2 Prozent im September. Experten zweifeln allerdings die Zahlen an und gehen von einer noch stärkeren Abschwächung aus. Dies begründen sie mit weitaus deutlicheren Umsatzrückgängen in einzelnen Branchen im Jahresverlauf. Hauptgründe dafür seien das langsamere Wirtschaftswachstum und die fallenden Preise, sagte der Analyst Li Lihong. “Diese Situation wird noch einige Zeit andauern.”

Der chinesische Börsenboom hat die Kassen der Einzelhändler lange klingeln lassen, da viele Chinesen ihr Geld in Aktienpakete angelegt hatten. Daher saß das Geld bei vielen Menschen lockerer. Analysten befürchten, dass auch das vor wenigen Tagen von der Regierung in Peking angekündigte Konjunkturprogramm in Höhe von umgerechnet knapp 460 Mrd. Euro die Kauffreude der Chinesen nicht wieder steigern wird. Das Paket konzentriere sich zu wenig auf Lohnsteigerungen und die Stärkung der Verbraucher, hieß es.

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