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Wirbel um Businessclass-Flüge von EU-Abgeordneten

Eine Lockerung der Vorschriften für Businessclass-Flüge von Europaabgeordneten sorgt für Wirbel. Hintergrund ist ein Passus im neuen Verhaltenskodex der in Straßburg und Brüssel tagenden Volksvertretung für die kommende Legislaturperiode.

So dürfen die Parlamentarier von Juli an nicht mehr nur zu Zielen außerhalb der EU, sondern auch auf innereuropäischen Strecken Businessclass zu fliegen. Bisher mussten die Volksvertreter Economy wählen, erhielten aber eine – womöglich höhere – Pauschale erstattet.

“Ziel der Neuregelung ist es, möglichen Missbrauch von Pauschalerstattungen zu verhindern”, sagte der CSU-Europaabgeordnete Ingo Friedrich. Dagegen forderte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl Heinz Däke, die Regelung “umgehend” zurückzunehmen. “Es ist dreist in Zeiten einer riesigen Finanz- und Wirtschaftskrise, dass sich die Europaabgeordneten teurere Businessclass-Flüge vom Steuerzahler bezahlen lassen”, sagte Däke der Zeitung “Die Welt” (Mittwoch).

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