Wirbel nun auch in ÖVP

In der Bundespolitik geht es drunter und drüber: Nicht nur SPÖ- und ÖVP-Politiker streiten miteinander, sondern auch „Parteifreunde“ untereinander. Parteichef Molterer mangle es an Mut oder Weitsicht, ­wettert Erwin Pröll.

So stößt sich der nö. Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) daran, dass ÖVP-Chef und Vizekanzler Wilhelm Molterer den Abgang von Innenminister Günther Platter nach Tirol nicht zu einer größeren Regierungsumbildung genützt hat. Er habe Molterer dazu geraten, dieser habe das aber „vielleicht aus mangelndem Mut oder aber auch aus fehlendem Weitblick nicht befolgt“. Der ÖVP-Chef rechtfertigt seine Vorgangsweise damit, dass er die Partei als „Hort der Stabilität“ darstellen wolle. Der Generalsekretär des ÖVP-Wirtschaftsbundes, Karlheinz Kopf, rügt Pröll im „VN“-Interview: „In den letzten Monaten war es ein Privileg der SPÖ, Auseinandersetzungen öffentlich auszutragen.“ Bundespräsident Heinz Fischer empfängt heute eine ÖVP-Delegation mit Molterer, um den jüngsten EU-Schwenk (pro Volksabstimmungen) der SPÖ zu erörtern. Danach wollen beide Seiten eine Erklärung abgeben.

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