"Wir mussten viel zurückstecken"

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Schülerinnen des Sacré Coeur Riedenburg planen trotz Coronakrise ihren Maturaball.

Als wäre der Wechsel zwischen Distance Learning und Präsenzunterricht sowie die Vorbereitungen zur Matura nicht schon Sorge genug, müssen sich die diesjährigen Maturantinnen und Maturanten mit einer weiteren Ungewissheit beschäftigen: Kann der Maturaball dieses Jahr trotz Pandemie über die Bühne gehen? Im Vorjahr fielen alle Maturabälle coronabedingt ins Wasser. Die beiden Schülerinnen Elena Klimmer und Letitia Einsle des Sacré Coeur Riedenburg planen allen Unwägbarkeiten zum Trotz am 16. Oktober ihren Maturaball im Festspielhaus. „Anfangs hieß es noch, dass der Ball normal stattfinden kann, weil die Impfung entwickelt wurde. In den vergangenen Monaten war das dann aber doch nicht mehr so klar“, schilderte Elena Klimmer bei Vorarlberg live.

1800 Tickets müssen die Schülerinnen für den Ball verkaufen. „Wir sind auf viele Schwierigkeiten gestoßen. Am Anfang waren wir zum Beispiel noch zu elft im Ball-Komitee, jetzt sind wir nur noch zu sechst, weil es manchen zu viel geworden ist“, erklärte Letitia Einsle. Ebenso sei die Mehrerau, mit der der Ball traditionell ausgerichtet wird, unerwartet ausgestiegen. „Die definitive Entscheidung, dass wir es durchziehen wollen, fiel dann erst vor zwei Wochen.“ Möglich gemacht worden sei dies auch durch den Rückhalt der Direktorin und des Lehrpersonals.

Höhepunkt der Schullaufbahn

Im vergangenen Monaten hat sich durch die Coronakrise vieles verändert: „Wir haben viel zurückgesteckt. Wir mussten Zuhause bleiben und konnten nicht unserer Bildung nachgehen, obwohl sie das Wertvollste ist, das wir haben.“ Und auch der Maturaball gehört für viele zum Höhepunkt der schulischen Laufbahn. Aus diesem Grund möchten die Schülerinnen den Ball, der am 16. Oktober im Festspielhaus über die Bühne geht, trotz den Umständen durchführen. Tickets sind in allen Sparkasse- und Raiffeisen-Filialen erhältlich. 

(vn/mih)

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