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"Wir müssen draußen bleiben": Kinderfreie Zonen

Ein Örtchen in Schottland erlaubt nur Bewohner über 45 Jahre.
Ein Örtchen in Schottland erlaubt nur Bewohner über 45 Jahre. ©HolidayCheck.de
Quengelnde Kinder im Restaurant, Lärmpegel am Pool, jenseits von Gut und Böse oder das schreiende Kleinkind an der Supermarktkasse. Immer mehr Leute wünschen sich Ruhe und Entspannung ohne lärmende Kinderhorden.
Kinderfreie Zonen

Hotels, Restaurants, aber auch Fluglinien und ganze Dörfer reagieren darauf. HolidayCheck.de stellt sieben Orte vor, bei denen es heißt: “Kinder müssen draußen bleiben.”

McDains Restaurant, USA: Restaurants werben immer häufiger mit kinderfreien Zonen. In den USA geht man sogar noch einen Schritt weiter: Um die Ruhe der Gäste zu gewährleisten, bedient ein ganzes Restaurant in Pennsylvania Kinder erst ab sechs Jahren. So lässt sich das Essen ohne Pommes klauende Kleinkinder am Nebentisch genießen.

Bartholomäus-Therme, Hamburg: Thermen gelten als Inbegriff von Entspannung und Erholung. Wild im Wasser herumtollende Kinder tragen nicht zu besinnlichen Stunden bei. In der Bartholomäus-Therme haben sie deshalb keinen Zutritt. Hier lautet das Motto: „Kurzurlaub für die Seele“. Im 32 Grad heißen Thermenwasser und der tollen Saunalandschaft genießen Gäste einen unbeschwerten Aufenthalt.

Ringhotel Dolce Vita****, Bodenmais: Ganze Internetseiten widmen sich dem Thema „kinderfreie Hotels“ und vermitteln ruhesuchenden Pärchen oder gestressten Eltern Herbergen, in denen Kinder nicht erlaubt sind. Im Ringhotel Dolce Vita sind Jugendliche erst ab 16 Jahren willkommen. Hier dreht sich alles um den erwachsenen Gast: Frühstück auf dem Zimmer, 24 Stunden-Pool oder ein Glas Wein vor dem Kamin – die Auszeit vom Alltag ist im Bayerischen Wald garantiert.

Malaysia Airlines: Schreiende Babys auf einem Langstreckenflug – für viele Reisende der blanke Horror. Die Briten wünschen sich laut einer Umfrage sogar kinderfreie Flugzeuge. Die Fluglinie Malaysia Airlines setzt dieses Verlangen zumindest teilweise in die Tat um und beabsichtigt die Einrichtung kinderfreier Zonen im Superjumbo A380. Im gesamten Oberdeck sollen Kinder unter zwölf Jahren dann keinen Zutritt mehr haben.

Firhall Village, Schottland: Ruhe pur und garantiert kein Kindergeschrei gibt es im schottischen Örtchen Firhall. Bewohner müssen einen ganz besonderen Kriterienkatalog erfüllen: Nur wer über 45 Jahre alt ist und keine Kinder großzieht, ist willkommen. Außerdem darf Grund- und Immobilieneigentum nicht an Familien mit Kindern verkauft werden. Beim Kauf eines Hauses wird das vertraglich festgehalten. Kleines Trostpflaster: Als Besucher dürfen Kinder immerhin maximal drei Wochen die Dorfidylle genießen.

Kinderparadies „rabatzz!“, Hamburg: Verkehrte Welt in Hamburg: Wo sonst Kindergelächter ausdrücklich erwünscht ist, halten einmal im Monat Erwachsene Einzug. Im Spieleparadies können sich Junggebliebene beim Ü-18-Abend nach Herzenslust im Bällebad oder auf dem Trampolin austoben. Eins ist sicher, mit Ruhe und Erholung hat der Spaß nichts zu tun. Um 23 Uhr ist der Spuk vorbei und der Indoor-Spielplatz ab dem nächsten Morgen wieder fest in Kinderhand.

50plus Campingpark Fisching, Österreich: Einen traumhaften Blick auf das Alpenpanorama genießt der Urlauber auf dem Campingplatz der etwas anderen Art. Alles ist hier auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt. Sandkasten oder Hüpfburg gibt es dagegen nicht. Immerhin: Verirrt sich eine Familie mit Kindern auf den Platz, dürfen sie laut eines Forumeintrages immerhin eine Nacht bleiben.

(HolidayCheck.de)

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