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Wintersaison endet für Touristiker mit Rekord

Das Montafon profitierte am meisten von den Zuwächsen.
Das Montafon profitierte am meisten von den Zuwächsen. ©Montafon Tourismus
Schwarzach - Die Vorarlberger Touristiker erwarten nach Abschluss einer der besten Wintersaisonen in der Geschichte auch Zuwächse in der kommenden Sommersaison.
Fast alle Bundesländer mit Zuwächsen

Zwischen November 2011 und April 2012 wurden 1,130.800 Ankünfte (plus 7,4 Prozent zum Vorjahr) registriert, so viele wie noch nie. Die fast fünf Mio. Nächtigungen bedeuteten einen Zuwachs von 5,9 Prozent. Im Sommer 2011 besuchten erstmals über eine Million Gäste Vorarlberg, man sei zuversichtlich, für heuer ein ähnlich gutes Ergebnis einfahren zu können, so Tourismusdirektor Christian Schützinger und der zuständige Landesrat Karlheinz Rüdisser (V).

“Dass wir nach dem sensationellen Sommer auch einen Rekordwinter verbuchen können, haben wir uns nicht erwartet”, sagte Schützinger. Gerade im Abschlussmonat April 2012 konnte man dank des günstigen Osterferientermins und der guten Schneelage ein deutlich gesteigertes Ergebnis bei Ankünften (plus 8,2 Prozent) und Übernachtungen (plus 43,8 Prozent) erzielen. Viele Kurzentschlossene hätten verlängerte Wochenendaufenthalte gebucht, begründete Schützinger.

In der Wintersaison konnten alle Destinationen von den Zuwächsen profitieren, am meisten das Montafon mit 8,7 Prozent mehr Nächtigungen. Die meisten der Urlauber kamen aus dem wichtigen Markt Deutschland, Gäste von dort buchten um 5,6 Prozent mehr Nächtigungen als im Vorjahr. Auch Schweizer und Liechtensteiner (plus 12,1 Prozent) sowie Österreicher (plus 5,1 Prozent) nächtigten häufiger im Ländle. Der niederländische Markt schwächelte dagegen etwas, wohl aufgrund der dortigen Wirtschaftsentwicklung: In der Wintersaison wurden um 7,6 Prozent weniger niederländische Gäste gezählt.

Für die kommende Sommersaison sei man nach dem Ergebnis 2011 hochmotiviert, so Schützinger. Die Latte liege nach dem Vorjahresresultat zwar hoch, man hoffe aber auf ähnlich gute Zahlen. Zuwächse erwarte man sich aus den Märkten Deutschland und Schweiz. Bei den Niederländern rechne man nach Rückgängen in der vergangenen Sommersaison zumindest mit einer Stabilisierung. Erfreulich beliebt sei der Vorarlberger Sommer bei Franzosen, ebenso bei Schweden und Dänen. Als Zukunftsmärkte sehe man Tschechien und Polen. Punkten will das Ländle im heurigen Sommer mit besonderen Bergerlebnissen, etwa kulinarischen Wanderungen, seiner Architekturszene, Baby- und Kinderbauernhöfen und mit dem Ausbau des E-Bike- und E-Mountainbike-Netzes.

Landesrat Rüdisser sah die Vorarlberger Tourismuswirtschaft “sehr gut aufgestellt”. Man verbessere stetig die Rahmenbedingungen, so passe man etwa die Fördermaßnahmen laufend den Bedürfnissen an. Besonderes Augenmerk liege auf innovativen Projekten. Voranbringen soll Vorarlberg auch die im Mai 2012 gestartete Tourismusstrategie 2020, die das Ländle basierend auf Regionalität, Gastfreundschaft und Nachhaltigkeit an die Spitze der europäischen Urlaubsregionen führen soll.

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