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Wintersaison bereits mit fast 200 Pistenunfällen

Schwarzenberg - Für die Vorarlberger Alpinpolizei ist in dieser Wintersaison viel zu tun. Allein von Dezember 2014 bis Februar 2015 musste sie bei fast 200 Unfällen auf der Skipiste ausrücken.
Bilder vom Testeinsatz am Bödele
Alpinpolizei bei Skikollisionen

Insgesamt stehen in Vorarlberg 40 Alpinpolizisten und 40 Skiunfallerhebungsbeamte bei Alpinereignissen zur Verfügung, österreichweit sind es 500 Beamte. Bei 800 Einsätzen jährlich entfallen etwa 400 auf Skikollisionsunfälle.

Unfallhergang dokumentieren

Dabei hilft die Alpinpolizei der Pisten- oder Bergrettung bei der Ersthilfe und beginnt dann ihre eigentliche Arbeit. Die Umstände und der Unfallhergang werden so gut wie möglich aufgenommen. Die Beamten befragen Beteiligte und erstellen Übersichts- und Detailfotos vom Unfallort. Dann folgt die Berichterstattung an das jeweilige Gericht oder an die Staatsanwaltschaft.

99 Verletzte in diesem Winter

Bis Ende Jänner kam es in dieser Wintersaison bereits zu 99 Verletzten Personen bei Unfällen auf der Piste mit Verdacht auf Fremdverschulden. Ein Wintersportler erlag seinen Verletzungen, bei 18 Kollisionen kam es zu Fahrerflucht. Laut Polizei werden dabei aber auch die Personen mitgezählt, die sich keiner Schuld bewusst sind, erklärt Rainer Fitz: “Wenn beide Beteiligten keine Schmerzen spüren und weiterfahren, am Tag danach aber doch Verletzungen haben, wird der Unfall auch als Fahrerflucht gewertet. Die Aufklärungsquote liegt dann leider nicht sehr hoch.”

Auf Wintersaison vorbereiten

Die Tipps der Experten gehen daher zum Tausch von Kontaktinformationen nach einem Zusammenstoß bis hin zur eigentlichen Unfallvorbeugung. Selbst können Wintersportler laut Fitz nämlich auch Unfällen vorbeugen, indem sie sich bereits im Herbst auf die Wintersaison konditionell und motorisch vorbereiten.

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