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"Willkommen in Dresden": Das Netz lacht über Pegida-Satire von extra 3

Ein Video des Satire-Magazins "extra 3" verbreitet sich wie ein Lauffeuer auf Facebook. Die für ihren bissigen Humor bekannte Sendung hat den Spieß einfach umgedreht und aus Pegida-Demonstranten in Dresden Flüchtlinge gemacht. Binnen weniger Stunden entwickelte sich der Beitrag zum Click-Hit.

“Auch diese Woche kamen sie zu Tausenden. Verzweifelte Menschen ziehen durch die Straßen Dresdens. Ein bedrückender Anblick, an den wir uns inzwischen gewöhnt haben.” So beginnt der zweiminütige Clip “Willkommen in Dresden” von Reporterin Caro Korneli.

Pegida-Demonstranten auf der Suche nach dem Glück

Extra 3-Reporterin Caro Korneli besuchte die Pegida-Demo in Dresden und sprach mit den Asylgegnern über Ängste und Sorgen. Dass ihre Fragen nicht ganz ernst gemeint waren, haben diese allerdings nicht wirklich verstanden.

Mit gedämpfter Musik unterlegt und einer Journalistin mit ernstem Blick, wirkt die Reportage wie einer jener vielen Berichte über Flüchtlinge in den letzten Wochen. So auch, wenn die Reporterin mit belegter Stimme das Schicksal der Menschen im Bild beklagt: “Sie kommen mit Angst und Verzweiflung, und der Hoffnung auf ein besseres Leben.”

Allerdings sind es “Pegida”-Anhänger bei ihrem Montagsspaziergang durch Dresden, die im Hintergrund zu sehen sind. “Es sind eben nicht nur die gut ausgebildeten Ingenieure, die man hier so gerne hätte, sondern auch Leute, die nicht das Glück hatten, eine Schule zu besuchen. Es wird eine Mammutaufgabe, diese Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren.”

Video verbreitet sich im Netz

Der Facebook-Post von extra3 hat innerhalb weniger Stunden bereits über zwei Millionen Klicks, tausende User haben es kommentiert und geteilt. Neben der Begeisterung der extra3-Fans kommt in den Kommentaren aber auch die Wut der Pegida-Anhänger durch. Wüste Drohungen gegen andere User und die Reporterin inklusive. Andere dagegen verstehen die Satire erst gar nicht und wundern sich, was denn diese “seltsame Reportage” mit einer Pegida-Demo zu tun haben soll. (red)

 

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