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"Will an Pension nicht denken"

Alles sprach vor über 40 Jahren dafür, dass Hartmut Häfele ein Leben lang bleiben würde, was in seiner Familie fast alle waren: Lehrer. Doch sein Bruder brachte ihn auf Anderes.

„Wenn da nicht mein Bruder Arnulf gewesen wäre. Der kam eines Tages nach Hause und erzählte mir: ,Du Hartmut, von meiner Klasse studieren einige Medizin. Die modellieren Knochen mit Plastilin. Das wäre doch was für dichѓ. Hartmut, damals schon ausgebildeter Volksschullehrer, ließ diese Geschichte mit den Knochen und dem Plastilin nicht mehr los. Er beschloss, Medizin zu studieren. Den Turnus begann er in der Unfallchirurgie am LKH Rankweil und wusste bald: „Ich bleibe Unfallarzt.“ Häfele kam nach Hohenems, schuf sich dort in wenigen Jahren den Ruf einer absoluten Kapazität auf seinem Gebiet.

Wie John Lennon

In des Primarius Arbeitszimmer am LKH in Hohenems hängen Foto-Collagen aus seinem Leben und viele Bilder aus Afrika. „Als junger Wilder sagte man mir eine Ähnlichkeit mit John Lennon nach, aber auch mit Reinhold Messner“, lacht Häfele. „Zum Messner habe ich einen stärkeren Bezug. Der ist mein Jahrgang.“ Afrika sei seit seinem ersten Besuch Mitte der 80 er-Jahre eine Leidenschaft geworden. „Da muss ich jedes Jahr einmal hin. Meistens gehe ich nach Tansania.“

Dr. Hartmut Häfele bezeichnet sich als menschenscheu. „Ich verbringe viel Zeit mit Spaziergängen im Wald. Große Menschenansammlungen behagen mir nicht.“ Er, der im Umgang mit den Patienten Freundlichkeit und Höflichkeit einfordert, fühlt sich auch in seiner jetzigen Rolle nicht wohl. „Ich steh zum neuen Konzept am LKH Hohenems, aber ich spüre diese Verantwortung. Ein unangenehmes Gefühl.“ Wie die Vorstellung, irgendwann die nächsten Jahre einmal in Pension zu gehen. „Daran will ich gar nicht denken.“

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