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Wiener Supermärkte wurden empfindlich teurer

Lebensmittel in Supermärkten wurden im Vergleich zum letzten Jahr deutlich teurer.
Lebensmittel in Supermärkten wurden im Vergleich zum letzten Jahr deutlich teurer. ©pixabay.com
Die Arbeiterkammer hat sich Lebensmittelpreise angeschaut. Beim Testkauf waren die Preise im Vergleich zum letzten Jahr teils deutlich teurer.

Verglichen wurden die 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmittel in sieben Wiener Supermärkten und Diskontern. Im Vergleich zu Juni 2017 wurden einige Produkte – teils empfindlich – teurer, so die AK am Montag. Der ganze günstige Einkaufskorb verteuerte sich demnach um knapp 7 Prozent.

Manche Produkte auch billiger

Vor einem Jahr kostete der Einkaufskorb im Durchschnitt 51,75 Euro. Heuer waren es 55,34 Euro (plus 6,9 Prozent). 17 Lebens- und Reinigungsmittel wurden zum Teil deutlich teurer. 16 Produkte wurden billiger. Bei sieben Waren blieb der Preis laut der AK-Erhebung stabil. Bei den günstigsten Produkten handelt es sich vorwiegend um Eigenmarken der Handelsunternehmen. Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.

“Eine Verteuerung von sieben Prozent bei den günstigen Produkten innerhalb eines Jahres schmerzt so manche Familien”, resümierte AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina. “Wer auf sein Geld schauen muss, den trifft das besonders hart.”

Passierte Tomaten teurer, normale Tomaten günstiger

Spitzenreiter in der Teuerung sind demnach passierte Tomaten (plus 63 Prozent), Äpfel und Teebutter (plus 34 Prozent), Duschgel (plus 16 Prozent) und Geschirrspülmittel (plus 14 Prozent) .

Tomaten hingegen wurden wie Klopapier günstiger (minus 13 Prozent). Auch für flüssige Vollwaschmittel war weniger zu bezahlen (minus zwölf Prozent). Keine Preisveränderungen gab es bei Mineralwasser, Vollmilch, Weizenmehl (griffig), Vollmilchschokolade und Marillenmarmelade.

Die AK hat Ende Juni die 40 preiswerteste Lebens-und Reinigungsmittel in sieben Supermärkten und Diskontern in Wien erhoben. Die Geschäfte: Billa, Merkur, Spar, Interspar, Hofer, Penny und Lidl.

(APA/red)

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